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Video Querschnittsgelähmter Kletterer in Hongkong

300 Meter hoch ist dieser Wolkenkratzer in Hongkong.Da kann es schon mal etwas schwierig werden, eine Person vor der Fassade zu erkennen.Aber der Chinese Lai Chi-wai ist nicht irgendwer. Er war einer der besten Kletterer seines Landes, bevor er durch einen Verkehrsunfall vor zehn Jahren querschnittsgelähmt wurde. Mit Hilfe eines Flaschenzugs hat er nun am Samstag versucht, dieses Hochhaus in Hongkong zu erklimmen. Denn obwohl er an einen Rollstuhl gefesselt ist, will er nach sportlichen Höchstleistungen streben: "Manche Leute verstehen die Probleme behinderter Menschen nicht. Manche Leute denken, dass sie immer schwach sind, Hilfe und Unterstützung brauchen sowie das Mitleid der Leute. Aber ich möchte allen sagen, dass es nicht so ist. Wenn ein behinderter Mensch glänzen kann, kann er gleichzeitig eine Chance, eine Hoffnung und ein Licht sein. Behinderte Menschen sollten nicht als 'schwach' angesehen werden." Wenn Lai Chi-wai nicht gerade auf Rekordjagd ist, dann arbeitet der 37-Jährige als Kletter-Lehrer. Nach 10 Stunden musste er zwar auf 250 Metern Höhe die Besteigung des Hochhauses wegen Ermüdung abbrechen. Aber trotzdem schaffte er es mit seiner Aktion Spenden von umgerechnet über 550.000 Euro für Rückenmarkspatienten zusammen zu sammeln.
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Lai Chi-wai war einer der besten Kletterer seines Landes, bevor er durch einen Verkehrsunfall vor zehn Jahren querschnittsgelähmt wurde.

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