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Video Regierung: Ägyptischer Spion im Presseamt

Ein im Bundespresseamt enttarnter ägyptischer Spion hat nach Angaben der Bundesregierung keinen umfangreichen Zugriff auf Daten gehabt. Dies betonte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag. Weitere Angaben zu dem Fall wollte sie mit Verweis auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht machen. Der Fall war durch den aktuellen Verfassungsschutzbericht öffentlich geworden. Demnach wurde der Spion im Dezember 2019 enttarnt. Der Mann hatte für den Besucherdienst des Bundespresseamtes gearbeitet. Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes soll er "über Jahre hinweg einem ägyptischen Nachrichtendienst zugearbeitet haben". Dem Bundesinnenministerium ist es nach eigenen Angaben bekannt, dass ägyptische Geheimdienste in Deutschland aktiv sind. Sie sammelten vor allem Erkenntnisse über in Deutschland lebende ägyptische Oppositionelle, wie etwa die islamistische Muslimbruderschaft, sagte Ministeriumssprecher Steve Alter.
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Nach Angaben der Bundesregierung hatte er aber keinen umfangreichen Zugriff auf Daten gehabt.

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