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Video Repräsentantenhaus stimmt für Legalisierung von Marihuana

Das von den Demokraten in der Mehrheit besetzte Repräsentantenhaus hat für die Legalisierung von Marihuana auf Bundesebene gestimmt. Die Parlamentskammer verabschiedete am Freitag die Gesetzesvorlage, die auch vorsieht, auf Cannabis eine fünfprozentige Bundessteuer zu erheben. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass der Senat dem Gesetz zustimmt. Im Senat haben die Republikaner die Mehrheit. Die letzte Hoffnung der Legalisierungs-Befürworter liegt in der Senats-Stichwahl in Georgia am 5. Januar. Sollte die Demokraten hier gewinnen, hätten sie damit auch die Mehrheit im Senat. In 15 der insgesamt 50 Bundesstaaten ist Marihuana bereits erlaubt und ein etablierter Wirtschaftszweig geworden. Das bundesweite Verbot und die damit zusammenhängende Kriminalisierung der Droge gilt seit dem frühen 20. Jahrhundert. Vielleicht könnten bei einem Legalisierungsprozess auch die Vereinten Nationen freiwillig oder unfreiwillig Beihilfe leisten. Die Suchtstoffkommission der UN hat in einer knappen Abstimmung in dieser Woche Cannabis und Haschisch von ihrer Liste der gefährlichsten Drogen gestrichen. Marihuana wird jetzt nicht mehr in der höchsten Kategorie IV mit Heroin und anderen schweren Drogen geführt. Damit folgten die Vereinten Nationen einer entsprechenden Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO.
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Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass der von Republikanern kontrollierte Senat der Gesetzesvorlage zustimmt.

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