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Video Röttgen: Kandidaten für CDU-Vorsitz haben Treffen verabredet

(HINWEIS: DIESER BEITRAG IST OHNE SPRECHERTEXT.) INTERVIEW MIT NORBERT RÖTTGEN, KANDIDAT UM DEN CDU-PARTEIVORSITZ UND AUSSENEXPERTE DER CDU Frage: Wie wird der Wahlkampf um den neuen CDU-Vorsitz aussehen? "Ich glaube, das Entscheidende ist, dass die CDU eine moderne, strategische Positionierung einnimmt für die modernen Herausforderungen, dass wir darüber diskutieren. Und ich glaube, dass auch unter den Parteimitgliedern ein großes Interesse daran besteht: Wofür stehen die Kandidaten denn inhaltlich? Und wie dieser Wettbewerb, wie diese Diskussion aussieht, darüber ist noch keine Verständigung erzielt, weil wir ja ein halbes Jahr oder viele Monate in der Corona-Pause waren. Es ist jetzt ein Treffen verabredet, das stattfinden soll, um das zu besprechen." // "Ich bin für Diskussion und Wettbewerb, und wir sollten es nicht scheuen. Wir haben auch nichts zu verbergen. Wenn respektvoll miteinander diskutiert wird, ist es, glaube ich, etwas Gutes für die CDU. Das ist meine Position." Frage: Stopp von Nordstream 2? "Nord Stream 2 ist darum der Dreh- und Angelpunkt dafür, ob die Europäer wirklich zu Maßnahmen kommen, die Wladimir Putin ernst nehmen kann und ernst nehmen muss, also ob wir dieser Aggression etwas entgegensetzen. Manche machen darum Angst, das schadet uns selber. Ich glaube, dass das falsch ist. Nord Stream 2 hat mit der Energieversorgung in Deutschland nichts zu tun. Es ist noch nicht einmal für Gazprom ein rentables Projekt, sondern es ist ein politisches Projekt, das darauf abzielt, die Ukraine von der russischen Gasversorgung abschneiden zu können, um das Land Ukraine durch Putin und Russland weiter destabilisieren zu können. Darum geht es. Das muss aber auch klarer so benannt werden." Frage: Wie geht es weiter mit den Flüchtlingen aus Griechenland? "Meine wirkliche Enttäuschung ist, dass wir für diese Aktion bislang noch kein zweites europäisches EU-Land gefunden haben, das sich beteiligt, kein zweites Land. Der luxemburgische Außenminister ist groß darin, Deutschland zu bewerten, ob wir es nun gut oder richtig oder nicht ganz so gut machen. Aber dass sein Land selber, dass er sein Land auch in der Verpflichtung sieht, sich zu beteiligen, davon ist nicht die Rede. Diese fehlende Solidarität an dieser Stelle sagt meines Erachtens sehr viel Bedauerliches über den gegenwärtigen Zustand der Handlungsunfähigkeit der EU aus. Sehr besorgniserregend, sehr bedauerlich."
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In einem Exklusiv-Interview beantwortet Norbert Röttgen Fragen zum weiteren Verlauf in Sachen Führungsspitze der CDU und außenpolitischen Themen.

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