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Video Russland und China blockieren im Sicherheitsrat erneut Syrien-Hilfe

Russland und China haben im UN-Sicherheitsrat erneut einen Vorstoß für die Fortsetzung von Hilfslieferungen nach Syrien über zwei Grenzübergänge zur Türkei blockiert. Sie legten ihr Veto bei einer Abstimmung kurz vor dem Ablauf der Frist am Freitag ein. Anschließend wurde über einen russischen Vorschlag abgestimmt, wonach die Lieferungen ein Jahr lang über lediglich einen türkischen Grenzübergang erfolgen sollten. Der Antrag scheiterte ebenfalls. Diplomaten zufolge soll weiter daran gearbeitet werden, eine Kompromissmöglichkeit unter den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats zu finden. Streitpunkte sind die Dauer der Lieferungen und die Zahl der Grenzübergänge. Russland und China wollen nur einen Übergang erlauben statt bislang zwei. China und die Führung in Moskau, die den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad unterstützt, argumentieren, Hilfslieferungen seien inzwischen aus Syrien selbst möglich. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind Millionen syrischer Zivilisten im Nordwesten des Landes von den aus der Türkei gelieferten Hilfsgütern abhängig.
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Diplomaten zufolge soll jedoch weiter daran gearbeitet werden, einen Kompromiss unter den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats zu finden.

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