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Video Russland wählt neues Parlament

In Russland haben am Morgen die Wahllokale für den dritten und letzten Tag der Parlamentswahl geöffnet. Es wird wird ein klarer Sieg von Putins Partei "Einiges Russland" erwartet, allerdings mit einer geschrumpften Mehrheit. Denn angesichts stagnierender Einkommen, der Pandemie-Politik und des harten Durchgreifens gegen Regierungskritiker haben die Zustimmungswerte nachgelassen und lagen zuletzt auf dem niedrigsten Wert seit 2006. Als stärkster Konkurrent gelten die Kommunisten, die laut staatlichen Meinungsumfragen in den vergangenen Monaten an Popularität gewannen, gefolgt von der nationalistischen LDPR. Beide Oppositionsparteien stützen Putin in zentralen politischen Fragen. Chancenlos sind die Verbündeten von Kremlkritiker Alexei Nawalny, der seit Anfang des Jahres im Gefängnis sitzt. Nawalnys Bewegung wurde als extremistisch eingestuft, seine Mitstreiter dürfen sich daher nicht zur Wahl stellen. Verbündete haben dem Kurznachrichtendienst Telegram am Samstag vorgeworfen, den Zugang zu ihrer Kampagne zu beschränken. Telegram-Gründer Pawel Durow hatte erklärt, er werde Kampagnen-Angebote blockieren, darunter auch die der Nawalny-Helfer. Durow verwies auf das Verbot von Wahlkampf-Auftritten nach Beginn der Wahl. Vor Telegram hatten bereits die US-Konzerne Google und Apple Apps mit ähnlichen Inhalten von ihren Plattformen verbannt. Die Apps geben Empfehlungen, wer wo zu wählen ist, um der Partei von Präsident Wladimir Putin möglichst viele Stimmen abzujagen.
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Es wird wird ein klarer Sieg von Putins Partei "Einiges Russland" erwartet, allerdings mit einer geschrumpften Mehrheit.

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