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Video Scheuer: Schienenverkehr soll ausgebaut werden

Ein Ergebnis des sogenannten „Schienengipfels" am Montag in Berlin: Deutschland, Tschechien und Österreich wollen eine Schnellbahnstrecke Berlin-Wien ausbauen, die eine Reise in fünf Stunden möglich machen soll. Darauf haben sich die drei Länder nach Angaben von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geeinigt. Die Verbindung über Dresden und Prag soll Teil eines europäischen Netzes neuer Bahnverbindungen sein, die auch Nachtzüge beinhalten, wie der CSU-Politiker mitteilte. Scheuer verwies darauf, dass der Ausbau der Schiene sowohl für den Personen- als auch Güterverkehr nötig sei, um die Klimaziele zu erreichen. Zugleich griff Scheuer die Grünen an. O-TON BUNDESVERKEHRSMINISTER ANDREAS SCHEUER (CSU) ("Wir werden ganz konzentriert darauf hinschauen, wie sich die Grünen bei Großprojekten verhalten. Ich stelle fest, dass die Reden am Rednerpult im Deutschen Bundestag sehr oft anders sind in Grundsatz-Appellen, mehr für die Schiene zu tun, was wir ja tun, aber wenn man dann vor Ort ist bei den Projekten, plötzlich die Meinung eine ganz andere ist. Nämlich, dass man eher dagegen ist, wie bei der Fehmarn-Belt-Querung, also seit Jahren dagegen sogar ankämpft. Vor diesem Schienengipfel hatte u.a. das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene davor gewarnt, in der Bahnpolitik den zweiten Schritt vor dem ersten zu gehen. Der „Deutschlandtakt" sei ein Leitbild für ein neues Zeitalter im Schienenverkehr, in dem flächendeckend Züge pünktlich, regelmäßig und häufig zwischen den Städten und auch auf dem Land unterwegs seien. Noch gebe es diesen Deutschlandtakt leider nicht. Bisher habe die Bundesregierung dessen Umsetzung in einzelnen, konkreten Etappen nicht verbindlich auf den Weg gebracht.
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Vor diesem Schienengipfel hatte u.a. das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene davor gewarnt, in der Bahnpolitik den zweiten vor dem ersten Schritt zu gehen.

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