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Video Schlüsselfigur im Trump-Amtsenthebungsverfahren beendet Militär-Karriere

Oberstleutnant Alexander Vindman ist im vergangen Jahr einer der wichtigsten Zeugen im Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump gewesen. Er hatte das Telefonat des US-Präsidenten mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj mitgehört, das die Ukraineaffäre auslöste. Nun zieht sich Vindman nach scharfen Angriffen des US-Präsidenten nach 21 Jahren aus dem Militärdienst zurück. Damals sagte er in Washington zu dem mitgehörten Telefonat unter anderem folgendes: "Es war unangemessen für einen Präsidenten eine Ermittlung gegen einen politischen Gegner zu fordern." Der von den Republikanern geführte Senat hatte Trump im Amtsenthebungsverfahren jedoch im Februar freigesprochen. Sie sahen es als nicht erwiesen an, dass Trump seinen ukrainischen Amtskollegen zu Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden ermuntert habe, um die Präsidentenwahl 2020 zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Vindman verlor seinen Job als führender Ukraine-Experte im Weißen Haus. Nun hat das 45-Jährige beschlossen, in den Ruhestand zu gehen. Als Gründe nannte er eine Kampagne von Mobbing und Einschüchterungen durch Donald Trump. Und ihm es sei klar geworden, dass seine Karriere beim Militär für immer beeinträchtigt sein würde.
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Oberstleutnant Alexander Vindman fühlt sich Mobbing und Einschüchterungen ausgesetzt, nachdem das Amtsenthebungsverfahren gescheitert war.

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