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Video Sebastian Brendel hofft auf Medaillen in Tokio

Spitzensport zu Corona-Zeiten - eine besondere Herausforderung. Dreifach Olympiasieger Sebastian Brendel denkt wie die meisten olympischen Sportler eigentlich im Vier-Jahres-Rhythmus. Als die Olympischen Spiele 2020 wegen Corona um ein Jahr verschoben wurden, waren die Vorbereitungs-Zyklen aus dem Takt, es stellten sich viele Fragen. "Durch die Absage war es natürlich erst mal nicht einfach. Man musste sich erst einmal sortieren, mit der Familie, alles absprechen, im Verein, mit Sponsoren, Trainer, Trainingspartner; und nachdem das dann alles positiv ausgefallen ist, alle gesagt haben, wir unterstützen Dich weiter, wir machen weiter mit, war eigentlich für mich klar, dass ich das auch dann natürlich auch weiter durchziehe." Trotz Verschiebung blickt er optimistisch auf die anstehenden Wettkämpfe in Tokio. Auch wenn eigentlich schon klar ist, dass dieses Mal alles etwas anders sein wird: "Uns allen ist klar, dass es nicht die Olympischen Spiele werden, wie wir sie gewohnt sind. Ich durfte jetzt zweimal aktiv dabei sein, in London und in Rio. Und wir einfach, dass sie stattfinden. Ich gehe davon aus, dass es ohne Zuschauer stattfinden wird, dass es eventuell kein olympisches Dorf geben wird. Das wird schon anders sein. Aber wir sind schon auf jeden Fall darauf angewiesen, dass die Olympischen Spiele in diesem Jahr stattfinden. Es wäre schon ganz wichtig für viele Sportarten." Wie auch immer sich die Pandemie-Lage entwickeln wird: Brendel ist jedenfalls vorbereitet. Er hätte nichts dagegen die Silhouette von Potsdam für einige Zeit gegen die Skyline von Tokio zu tauschen.
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In Corona-Zeiten werden es Olympische Spiele, wie es sie noch nie gab.

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