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Video Sie sollen es werden: Grüne Minister in spe

In einem Machtkampf bei den Grünen um Ministerposten in der Bundesregierung gab es jüngst Gewinner und Verlierer. Doch am Ende habe sich der Bundesvorstand einstimmig entschieden, so der Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Donnerstag. Dabei hat sich vor allem der frühere Parteichef Cem Özdemir gegen Fraktionschef Anton Hofreiter durchgesetzt. Hofreiter selbst wollte sich am Rande eines Bund-Länder-Forums der Grünen dazu nicht äußern. Özdemir soll Landwirtschaftsminister werden. Damit gehen die Fraktionsvorsitzenden Hofreiter und Katrin Göring-Eckardt leer aus. Der Realpolitiker Özdemir hatte die Unterstützung der Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck. Für das Familienministerium ist die Rheinland-Pfälzerin Anne Spiegel eingeplant. Sie gilt als eine Parteilinke. Der fünfte Posten soll an Steffi Lemke als Umweltministerin gehen. Damit würden die Grünen dann drei Frauen und zwei Männer im neuen Kabinett stellen. Der Kampf um Ministerposten hat dazu geführt, dass der Start der Urabstimmung verschoben wurde. Denn die online-gestützte Urabstimmung beginnt nun durch den Machtkampf hinter den Kulissen am Freitag und damit einen Tag später als geplant. Die rund 125.000 Mitglieder sollen in den kommenden zehn Tagen dem Koalitionsvertrag und dem Personaltableau zustimmen. Die Urabstimmung soll am 6. Dezember mit der Verkündung des Ergebnisses enden.
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Eine Online-Urabstimmung bis zum 6.12. muss die Personal-Entscheidungen des Bundesvorstands noch bestätigen.

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