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Video Simbabwe: Virus für Elefantentode verantwortlich?

Nach den mysteriösen Toden von mehr als 30 Elefanten im südafrikanischen Simbabwe tappten die Ermittler wochenlang im Dunkeln. Auf dem Bauch liegend wurden bisher 34 Elefanten tot aufgefunden, was auf einen schnellen Tod hinweist. Nun sollen sie einen Verdacht haben: Die Viruserkrankung hämorrhagische Septikämie. Obduktionen an einigen der toten Elefanten zeigten entzündete Lebern und andere Organe, was den Hinweis auf die bakterielle Erkrankung gab. Proben wurden auch nach Großbritannien und Südafrika geschickt , um die Art der Krankheit mit Sicherheit feststellen zu können. Der Verdacht muss sich erst noch final bestätigen, sagte der Direktor von Simbabwes Wildlife-Parks Fulton Mangwanya: "Dies ist eine Krankheit, an der wir ernsthaft arbeiten sollten, um sie richtig zu identifizieren, damit möglicherweise Maßnahmen ergriffen werden können. Andernfalls wäre es unsererseits gefährlich, davon auszugehen, dass sie ohne Maßnahmen vorübergeht." Schließlich seien die Tode nur in einem Nationalpark aufgetreten. In allen anderen Parks könnte das Virus vielleicht noch um sich greifen, so die schlimmste Vermutung. Die Elefantentode begannen Ende August, nachdem zuvor im Nachbarland Botswana Hunderte Elefanten ebenfalls auf mysteriöse Art und Weise verstorben waren. Die Behörden nannten hier Blaualgen in Wasserlöchern als mögliche Ursache. Ws mysteriös erscheint ist, dass keine anderen Tierarten tot aufgefunden wurden. Gegen Wilderei spricht, dass die Stoßzähne der Elefanten nicht entnommen wurden. Für Wilderei spricht Korruption.
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In Simbabwe verdächtigt man eine virale hämorrhagische Septikämie für den Tod von 34 Elefanten. In Botswana sollen es Blaualgen gewesen sein, die 330 Tiere töteten.

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