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Video Söder: Geisterspiele in Bayern bis Ende des Jahres

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch bei der Eröffnung eines weiteren Impfzentrums in Nürnberg. Bund und Länder hatten sich auf das gemeinsame Ziel verständigt, bis Weihnachten bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich zu machen. Söder sieht in der Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht eine entscheidende Weichenstellung im langfristigen Kampf gegen Corona. Kurzfristig sollen die Corona-Maßnahmen in Bayern wieder verschärft werden. So soll die 2G-Regel auch auf bestimmte Bereiche der Außengastronomie ausgeweitet werden. Eine Sperrstunde für die Gastronomie um 22 Uhr und die Schließung von Clubs und Discos stehen ebenfalls auf dem Plan. Außerdem: "Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich" und Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga: "Wenn ein Christkindlesmarkt oder Weihnachtsmarkt nicht stattfinden kann, ist eine umgekehrt massive Ansammlung von Menschen in den Stadien aus meiner Sicht nicht angemessen. Deswegen muss es da einen Gleichklang geben. Es ist wichtig in dieser Pandemie, dass wir keine Systembrüche haben, sondern das wir Gemeinsamkeit haben. Und deswegen werden wir in Bayern auch das Aussetzen mit den Zuschauern, bis jetzt auf jeden Fall Ende des Jahres." Bayern versuche, diese Regeln deutschlandweit durchzusetzen, sagte Söder. Sollte sich die Ministerpräsidentenkonferenz darauf nicht einigen können, sei aber auch ein bayerischer Alleingang möglich.
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Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder auf Beschränkungen und eine Impfpflicht.

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