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Video Söder kritisiert Atommüll-Endlager-Suche und Aus für Gorleben scharf

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Markus Söder (CSU), Ministerpräsident Bayern: "Wenn man breit angelegt diskutieren will, das kann man machen, bleibt bei uns die grundlegende Frage, warum man Gorleben dann bei so einem Prozess fundamental ausschließt. Dies ist eine Schwäche in der Argumentation. Aus unserer Sicht unverständlich und auch in der Pressekonferenz, die ich, was ich gehört habe, nicht schlüssig beantwortet wird. Es wäre wirklich sehr, sehr schade, wenn eine jahrzehntelange Arbeit der Erkundung dort ausfiele und Milliarden an Steuergeldern einfach verschwendet worden sind. Wir werden keine Totalblockade machen. Ja, wir ducken uns auch nicht weg. Aber zum Teil, wie die Grünen im bayerischen Landtag darüber hinaus sich geradezu anbieten, also anbieten, dass Bayern unbedingt Atomendlager werden soll, das können wir ehrlich gesagt nicht verstehen. Darum wollen wir das auch im Landtag mal ausführlich diskutieren. Also nicht verschließen, ja. Aber sich anbieten und zum Teil anbiedern kann nicht der Stil sein. Wir müssen auch die Interessen der Bürgerinnen Bürger in Bayern auch mit wahrnehmen. Wir jedenfalls in Bayern werden uns dafür nachhaltig einsetzen, keine politisch motivierte Entscheidung zu treffen. Gilt doch das, was man so am Rande immer hört von einigen, so nach dem Motto jetzt geben wir es den Bayern mal. Das halte ich für ein sehr unseriöses Argument. Aber umgekehrt wäre auch nicht einfach zu sagen, wir hätten nichts damit zu tun. Nein, wir stellen uns der Wissenschaftsdebatte gern. Aber dann muss man auch die sichere Variante nehmen. Und die heißt Geologie."
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Bayern hat den Such-Prozess für ein Atommüll-Endlager und den Ausschluss Gorlebens in Niedersachsen kritisiert.

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