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Video Söder plädiert für Offenhaltung der Grenzen

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Markus Söder (CSU), Ministerpräsident Bayern: "Im Berchtesgadener Land hat man jetzt gut reagiert. Bei über 200. Und sie sehen, wenn es anders nicht geht, kann es wieder zu Lockdowns führen. Es ist nicht der gleiche Lockdown übrigens wie im Frühjahr. Es ist nicht der gleiche Lockdown, weil bestimmte Bereiche offen halten. Aber sie können es nachvollziehen, ein Großteil ist ähnlich. Der Lockdown ist nicht gewollt. Aber er kann die ultima ratio sein. Und deswegen sage ich in eines voraus: Besser früher weniger, als später mehr und alles. Das sollte ein verhältnismäßig kluger Grundsatz für uns in Bayern sein. In den Grenzregionen ist jetzt die Sorge hoch. Unser Ziel ist, dass die Grenzen offen bleiben. Das sage ich ausdrücklich. Grenzen sollen offen bleiben. Wer aber Grenzen offen halten will, der muss auch da mehr Stabilität und Sicherheit vermitteln. Deswegen werden wir, was unsere Quarantäneverordnung betrifft, es ist ja die Einreise-Quarantäne-Verordnung, werden wir das Modell, das im Landkreis Cham sehr erfolgreich jetzt praktiziert wird, anwenden. Das heißt, jeder kann dann kommen als Berufspendler, nicht der kleine Grenzverkehr, aber Berufspendler sollen einmal die Woche einen Test ablegen, weil ich glaube, dass das ein Zeichen von Sicherheit auch in der Region ist, zur Ausübung des Berufs. Und wer Grenzen offenhalten will, der muss auch für mehr Sicherheit sorgen. Meine Damen und Herren, wir tun das auf jeden Fall."
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CSU-Chef Markus Söder hat sich gegen Grenzschließungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgesprochen. Um das zu ermöglichen, wolle Bayern mehr Testmöglichkeiten für Berufspendler anbieten.

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