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Video Sozialdemokraten in Italien verteidigen Macht in der Toskana

Bei den Lokalwahlen in Italien hat die Rechte nach ersten Ergebnissen in mindestens drei von sieben Regionen gewonnen. Der am Montag veröffentlichten Wählernachfrage zufolge schaffte es das Rechte Bündnis mit der Lega des früheren Innenministers Matteo Salvini aber nicht, die in der Toskana seit 50 Jahren regierende mitte-links Koalition vom Thron zu stoßen. Sollten sich die Ergebnisse bewahrheiten, wären die in Rom mitregierenden Sozialdemokraten mit einem blauen Auge davon gekommen. Diese Bürgerin in Rom sagte am Montag zum Abschneiden der Rechten: O-Ton: "Salvini hat seine eigene sonderbare Ideologie. Daher reflektiert der Fakt, dass sein Bündnis nicht so gut abschnitt, die Lage in Italien. Vieles in der Politik wird angekündigt, aber nicht umgesetzt. Vieles wird auch auf eine Weise gesagt, die für mich nicht passt. Vielleicht haben die Menschen in der Toscana genau das erkannt. Also dass Salvini so vieles versprochen hat, aber dann am Ende, in der Praxis, nichts getan hat." In einem parallel gehaltenen Referendum für ganz Italien sprach sich der Nachfrage des Senders RAI zufolge eine Mehrheit von rund 60 Prozent dafür aus, die Zahl der Abgeordneten des Senats und der Abgeordnetenkammer in Rom auf 600 von 945 zu reduzieren.
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Rechtes Bündnis scheint dagegen mindestens drei von sieben Regionen gewonnen zu haben.

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