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Video Spahn - Lieber gründliche als schnelle Impfstoff-Zulassung

Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, dass die europäische Zulassungsbehörde EMA angemeldete Impfstoffe lieber gründlich statt schnell prüfen sollte. "Aber da wir ja gerade sehen, dass die Menge an Dosen, die am Anfang zur Verfügung stehen, erst einmal eine begrenzte ist, und das kommt jetzt, wie gesagt, auf ein paar Tage früher oder später nicht an. Entscheidend ist: sicher, wirksam, gut geprüft und damit auch begründet viel Vertrauen in diese Impfung." Deutschland kann einem Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums zufolge auf 300 Millionen Corona-Impfdosen hoffen. Diesen Umfang werde es geben, sollten alle Impfstoff-Kandidaten der Pharmafirmen am Ende auch zugelassen werden. Die Verfügbarkeit in den ersten Monaten hängt aber von den Produktionskapazitäten der Unternehmen ab. Der Hersteller Biontech hat unterdessen mit der Einlagerung seines Impstoffes begonnen. Die Ampullen werden in Spezialkühlschränken bei etwa -80 Grad Celsius gelagert. Tobias Bräunlein vom hessischen Innenministerium erläutert: "Sie sehen hinter uns die Ultra-Tiefkühlschränke, mit denen wir den Impfstoff von Biontech für Hessen zentral lagern. Wo wir uns befinden, da bitte ich um Verständnis, das kann ich nicht sagen. Wir wollen auf der sicheren Seite bleiben. Das heißt, wenn es zu Versuchen von Einflussnahme von außen kommt, etc., dann wollen wir hier keine Grundlage bieten. Wir haben hier den Impfstoff, den wir zur Verteilung in die Impfzentren lagern. Das heißt: Von hier geht der Impfstoff hessenweit an die zentralen Impfstellen, damit er dort aufbereitet werden kann und dann direkt den Menschen geimpft werden kann." Die Bundesregierung hat erneut bekräftigt, dass der Impfstoff für alle kostenlos abgegeben werde und die Impfung freiwillig sei.
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Die Hersteller beginnen unterdessen mit den Vorbereitungen zur Auslieferung der ersten Chargen.

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