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Video Spahn: "Zu oft war's 0G"

Hinweis: Dieser Beitrag wird ihnen ohne Sprechertext gesendet. O-TON GESCHÄFTSFÜHRENDER BUNDESGESUNDHEITSMINISTER JENS SPAHN (CDU) "Wir hätten 2G gerne schon im Sommer als Teil des vereinbarten Maßnahmenkatalogs gehabt. Das war damals nicht möglich. Jetzt kommt es. Wir haben Modelle, die uns zeigen, dass 2G plus - also geimpft, genesen und getestet - etwa auf einer Veranstaltung wie dieser, wenn wir das flächendeckend machen, eine Zeit lang das Potenzial hat, den R-Wert um bis zu 0,5, das ist ziemlich viel, zu senken." "Aber die Wahrheit ist eben, Impfungen - Erstimpfungen wie Auffrischimpfungen - brechen nicht die Welle in den nächsten zwei Wochen, aber sind wichtig, um dann eben die gebrochene Welle unter Kontrolle zu halten, sodass, meine Damen und Herren, diese Ministerpräsidentenkonferenz so wichtig ist wie wahrscheinlich kaum eine zuvor. Wir brauchen einen Weckruf, um ein auch pandemiemüdes Deutschland wieder ein Stück wachzurütteln." "Die Wahrheit ist, zu oft war es 0G, weil gar nichts kontrolliert wurde. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe es an einem Tag, G-20-Treffen in Rom, erlebt, dass ich in Rom an einem Tag öfter kontrolliert worden bin als irgendwie in vier Wochen in Deutschland. Wir waren an der Stelle, das, finde ich, muss man auch selbstkritisch sagen, und das sage ich auch selbstkritisch, hätten wir früher auch mahnend ansprechen sollen, nicht konsequent genug. AHA-Regeln, Masken, die Woche um Woche auch manche Maskenpflicht gefallen ist, all das hat eben am Ende auch Konsequenzen, die wir jetzt in der Entwicklung sehen."
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Der amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterstrich am Mittwoch die Wichtigkeit einer Ministerpräsidentenkonferenz und sprach von einem "pandemiemüden" Deutschland.

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