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Video Spahn - Zusätzliche Variante das letzte, was wir jetzt brauchen

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. Jens Spahn (CDU), Geschäftsführender Bundesgesundheitsminister: "Wir haben heute Morgen entschieden, dass Südafrika und - welche Nachbarländer genau, da möchte ich jetzt einfach abwarten, die Beratungen im Laufe des Vormittags - weitere Länder in der Region zu Virusvariantengebieten erklärt werden werden." "Unser Ziel muss sein, den Eintrag dieser Variante soweit es geht zu vermeiden. Das ist das letzte, was wir jetzt in unserer momentanen Lage noch brauchen können, dass in die Welle hinein noch eine zusätzliche Variante kommt." Lothar Wieler, Präsident Robert Koch-Institut: "Wir sind sehr besorgt und ich hoffe sehr, dass stringent dahingehend gearbeitet wird, dass zumindest die Ausbreitung dieser Variante so gut wie möglich durch Reisebeschränkungen eingeschränkt wird. Zum Schluss noch, bislang gibt es, also zumindest bis vor einer Stunde oder sagen wir bis halb zehn, ist mir nicht bekannt, dass es in Europa oder in Deutschland diese Variante bislang gefunden wurde." Jens Spahn (CDU), Geschäftsführender Bundesgesundheitsminister: "Wir werden erstmals in dieser Pandemie in größerem Umfang, nämlich bis zu 100 Intensivpatienten innerhalb Deutschlands mit großem Aufwand verlegen müssen unter Beteiligung der Luftwaffe. Die Lage ist dramatisch ernst, so ernst wie noch zu keinem Zeitpunkt in dieser Pandemie." "Einige sagen, man wolle jetzt erst mal 10 Tage schauen und sich Zeit geben. Aber die Pflegekräfte auf den Intensivstationen, die haben keine zehn Tage zum Schauen. Zu viele auch in politischer Verantwortung oder in künftiger Verantwortung, scheinen zu denken, wird schon irgendwie gut gehen - wird es aber nicht." "Aber für unsere momentane schwierige, ernste Lage macht ganz kurzfristig nur eines den entscheidenden Unterschied: Die Zahl der Kontakte muss runter, deutlich runter."
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler haben sich zur neuen Virusvariante B.1.1.529 und zur Corona-Lage in Deutschland geäußert.

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