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Video Spahn: Zuversicht darf nicht zu Übermut werden

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister: "Dass die gute Laune zurückkehrt, ist ja erst einmal gut und die Zuversicht. Aber wir müssen jetzt sehr aufpassen, dass die Zuversicht nicht zu Übermut wird. Und, dass wir nicht ein Zuviel dann jetzt haben an Kontakten und an Lockerung. Weil die Frage, wie Juli und August werden, die entscheidet sich nicht heute. Die Inzidenzzahlen von letzter Woche sind nicht entscheidend für die Frage, wie der Sommer wird, sondern das entscheidet sich in den nächsten vier, fünf, sechs Wochen, ob wir im Sommer tatsächlich insgesamt eine bessere Lage haben werden können. Die Infektionszahlen sinken, die Intensivstationen sehen im Moment eine Entlastung. Die Positivrate bei den Testung geht zurück. Alles geht in die richtige Richtung. Aber wir haben gerade Lockerungen auf einem Niveau, wo andere Länder trotz höherer Impfung noch nicht gelockert haben. Und deswegen kann ich nur dafür werben, dass mit viel Umsicht zu machen, wo gelockert wird unter 100. Vor allem draußen Dinge möglich zu machen, wie etwa die Außengastronomie. Draußen ist das Risiko um den Faktor 10, mindestens um den Faktor 10 geringer als drinnen. Und zu dieser Balance von Zuversicht und Vorsicht gehört übrigens auch, dass es eine Bereitschaft braucht, auf allen politischen Ebenen: vor Ort, in den Ländern und im Bund. Dann, wenn die Inzidenz wieder steigen sollten, in einem bestimmten Bereich, in einem Landkreis, in einer Stadt, in einer Region, dann auch sehr schnell wieder Beschränkungen einzuführen und nicht zu warten, bis es dann wieder richtig hochgestiegen ist. Das heißt also, diese Bereitschaft, jetzt wahrzunehmen, dass es gut läuft und daraus Schlussfolgerungen und Lockerungen abzuleiten, muss gepaart sein mit der Bereitschaft, im Fall der Fälle dann aber auch mögliche Lockerungen wieder zurückzunehmen."
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In der Corona-Pandemie gehe alles in die richtige Richtung, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Dennoch sei Vorsicht geboten.

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