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Video Spahn besucht Abfüllanlage für Corona-Impfstoff

Ortstermin für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Dienstag in Frankfurt-Höchst. Am deutschen Sitz des französischen Konzerns Sanofi war Spahn dabei, als eine Corona-Impfstoff-Abfüllanlage vorgestellt wurde. Bis zu 200 Millionen Dosen Corona-Impfstoff im Jahr könnten dort künftig abgefüllt werden. Erforscht und hergestellt wird der Impfstoff jedoch nicht in Frankfurt, sondern in der Nähe von Paris. Sanofi arbeitet nach eigenen Angaben zusammen mit dem Konzern GlaxoSmithKline an zwei Impfstoffkandidaten. In Frankfurt sollen die Dosen abgefüllt und für den Versand vorbereitet werden. Bis es aber so weit sei, müsse ausreichend getestet werden, sagte Spahn: "Es geht darum, bis zur Phase 3 klinische Studien zu machen. Wir machen keine Schnellzulassungen an dieser Stelle. Schon nach Phase 2-Studien zum Beispiel, wie es in anderen Regionen der Welt zumindest mal diskutiert wird. Es geht hier um einen Impfstoff, der hundertmillionen- wenn nicht milliardenfach verimpft werden wird. Bei einem solchen Impfstoff ist es sehr, sehr wichtig, dass es verlässliche Informationen gibt über Wirkungen und Nebenwirkungen." Dennoch gehe er davon aus, das es im Zusammenhang mit Corona die schnellste Impfstoffentwicklung in der Geschichte der Menschheit geben werde, sagte Spahn. Hier würde die ganze Welt zusammenarbeiten wie nie zuvor. Wann bei Sanofi tatsächlich die ersten Dosen produziert und dann in Frankfurt verpackt werden, steht noch nicht fest. Vorerst wird die Anlage stillstehen.
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Der Impfstoff von Sanofi wird derzeit getestet.

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