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Video SPD-Chefin Saskia Esken nennt Rechtsextremismus "ernst zu nehmende Gefahr"

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat eine konsequente Beseitigung von Rechtsextremisten aus der Bundeswehr gefordert. Am Montagmorgen hatte sie im Beisein von Bürgermeister Florian Kling die Kaserne des Kommandos Spezialkräfte KSK in Calw besucht. "Die Vorfälle und die Strukturen, die in den letzten Wochen und Monaten vom MAD und anderen offengelegt worden sind, sind ja wirklich sehr, sehr alarmierend. Alarmierend für das Kommando Spezialkräfte, auch für die Bundeswehr, für die Politik, aber für unsere gesamte Gesellschaft und damit natürlich auch für den Standort Calw und für die Bevölkerung hier. Rechtsextremismus ist eine sehr, sehr ernst zu nehmende Gefahr für unsere Demokratie." Die Anschläge der vergangenen Monate sprächen eine ganz klare Sprache, so Esken. "Und welche Gefahr da von Rechtsextremen ausgeht, die Zugang zu Waffen und Munition haben, die womöglich geheime Lager angelegt haben und die sich auf einen Tag X vorbereiten, lässt sich kaum in Worte fassen." Kling sagte, dass Calw ein Interesse am Fortbestand des Bundeswehrstandorts habe. In der vergangenen Woche hatte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) angekündigt, die 2. Kompanie des KSK aufzulösen. Auch eine vollständige Auflösung der Kompanie stellte die Ministerin in Aussicht, sollte es nicht vollständig gelingen Rechtsextremisten aus den Reihen des KSK zu entfernen.
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Nach einem Besuch der KSK-Kaserne in Calw forderte Esken die konsequente Entfernung Rechtsextremer aus der Bundeswehr.

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