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Video Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten

Die drei Polizisten, die vor einigen Tagen einen Musikproduzenten in Paris zusammengeschlagen hatten, bleiben weiter in Haft. Das teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Sonntag mit. Die drei Beamten hatten den Mann am 21. November im Eingangsbereich zu seinem Studio in Paris geschlagen, getreten und rassistisch beleidigt. Der Vorfall wurde von einer Überwachungskamera gefilmt. Wie die Polizisten angaben, habe der Mann zuvor keine Schutzmaske auf der Straße getragen, wie es in Frankreich vorgeschrieben ist. O-TON REMY HEITZ, STAATSANWALT: "Die Inhaftierung der drei Beamten war nötig, angesichts der außergewöhnlichen und bleibenden Störung der öffentlichen Ordnung, die durch die Schwere des Vergehens, die Umstände und das Ausmaß des verursachten Schadens entstanden ist. Durch die Inhaftierung soll verhindert werden, dass die Täter ihre Aussagen absprechen und Druck auf die Zeugen ausüben." Bei dem Vorfall ein vierter Beamter eine Tränengasgranate in das Studio des Produzenten geworfen. Er wurde vom Dienst suspendiert und unter Aufsicht gestellt. Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Aufnahmen am Freitag als Schande für das Land. Der Vorfall hatte am Wochenende für Demonstrationen und Straßenschlachten gesorgt.
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Die drei Beamten hatten in Paris einen Mann rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten.

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