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Video Steriles Gruseln im Horror-Drive-in

Wer die Realität in Zeiten wie diesen noch nicht gruselig genug findet, für den hat sich ein Tokyoter Kollektiv etwas besonderes einfallen lassen: Einen Horror-Drive-in... für eine persönliche Begruselung im Kreise von Freunden oder Familie. Aus epedemiologischer Sicht absolut sicher, weil die Zombies draußen bleiben, und die Begruselten im Fahrzeug. Von der aufgeschlitzten Kehle, über großzügiges Blutvergießen bis hin zum energischen Rütteln am Fahrzeug ist alles mit dabei. Definitiv nichts für schreckhafte Gemüter und Liebhaber eines tadellosen Lackzustands. Aus der klassischen Geisterbahn wird hier gewissermaßen eine "spukende Garage". Die Horrortruppe ist vom Fach. Vor Corona produzierte Kenta Iwana Gruseleinlagen in Freizeitparks. Dort brach der Umsatz zuletzt um 80 Prozent ein. HAUNTED HOUSE PRODUCER AT KOWAGARASETAI, KENTA IWANA "In Vergnügungsparks gibt es neuerdings Richtlinien. Man darf zum Beispiel nicht mehr schreien. Aber dieser Drive-in ist ein privater Raum. Wir wollen, dass sich die Leute das Herz aus der Brust schreien. So kann man auch den Stress durch Corona vergessen." Elf Fahrzeuge am Tag hofft die Gruppe in Tokyo auf diese Weise "abfertigen" zu können. Kleine Kinder, so die Empfehlung, sollte man lieber zu Hause lassen.
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Aufwändig geschminkte Darsteller bieten Autofahrern in Japan aufgeschlitzte Kehlen und blutverschmierte Fahrzeuge.

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