VG-Wort Pixel

Video Strategie gegen Corona: Friseurin eröffnet Hundesalon

Jeje Jouly Touk ist gelernte Hairstylistin… für Menschen. Eigentlich. Doch, als Corona-Maßnahmen es ihr unmöglich machten, ihren Beruf weiter auszuüben, musste sie umdenken. "Ich bin durch Corona arbeitslos geworden, hatte kein Projekt mehr, keine Idee. Dann halfen mir meine Freunde, die meinten, ich solle doch was mit Hunden machen, und so bin ich hier gelandet." Kurzerhand eröffnete Jeje Jouly Touk das B-rex Spa in Acre, wo sie Hunde nicht nur das Fell schneidet und pflegt, sondern ihnen auch die Nägel schneidet und kleinere erste Hilfe Leistungen anbietet. "Wir haben sogar Futter für hyperaktive Hunde". Hundebesitzer in der Umgebung freuen sich über das Angebot. „Vorher gab es so einen Service nicht, erst recht nicht in der arabischen Community, aber als ich hier her kam und gesehen habe, wie gut es war, bin ich immer öfter gekommen und bin jetzt sogar Stammkunde", erzählt Hamada Kleib, Besitzer von Doberman Pablo. Wie Jeje Jouly Touk gehört er zur arabischen Community mit palästinensischer Abstammung und israelischer Staatsbürgerschaft. Der Spa B-rex wird sowohl von jüdischen als auch von arabischen Kunden besucht. "Jeje hat eine ganz besondere Persönlichkeit, bevor sie die Hunde behandelt, baut sie erstmal eine Verbindung zu ihnen auf, deshalb komme ich immer wieder. Mein Hund wird hier gut behandelt, es geht nicht nur ums Geld." So half die Pandemie Jeje Jouly Touk dabei, ihre Leidenschaft für Hunde vollends ausleben zu können. Die Begeisterung für die Vierbeiner teilt sie mit ihrem Sohn Omri, der sie im Spa unterstützt und davon träumt, Tierarzt zu werden.
Mehr
In der israelischen Stadt Acre hat eine Hundeliebhaberin aus der Not eine Tugend gemacht, als sie wegen Corona-Auflagen ihren Job verlor.

Wissenscommunity


Newsticker