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Video Tausende Amerikaner protestieren gegen Trumps Kandidatin für Supreme Court

In den USA haben Tausende Menschen gegen die Kandidatin von Präsident Donald Trump für das höchste US-Gericht, Amy Coney Barrett, protestiert. In Washington liefen am Samstag die Teilnehmer des "Women's March" für Frauen- und Menschenrechte durch die Innenstadt bis zu den Stufen des Supreme Court. Viele Demonstranten zeigten sich empört, weil Trumps Republikaner bereit seien, Barrett kurz vor der Präsidentenwahl am 3. November in den Kreis der höchsten US-Richter zu wählen. Dabei hätten die Republikaner sechs Monate vor der Wahl 2016 dem demokratischen Präsidenten Barack Obama die Nominierung eines Kandidaten für den Supreme Court mit dem Argument verweigert, dass der Nachfolger die Personalie bestimmen solle. Barrett, die während ihrer Anhörung konkrete Aussagen zu präsidialen Vollmachten, Abtreibung, Klimawandel und die von Obama eingeführte Gesundheitsversorgung vermieden hat, muss vom Senat bestätigt werden. Dort haben die Republikaner im Gegensatz zum Repräsentantenhaus eine Mehrheit. Mit einer raschen Bestätigung der Juristin können die Republikaner vermeiden, dass nach einem möglichen Regierungswechsel Barrett als Richterin gestoppt wird. Nach dem Willen von Trump und den Republikanern soll sie die verstorbene liberale Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ersetzen. Mit Barrett wären die konservativen Richter am Supreme Court mit sechs zu drei Stimmen in der Mehrheit, möglicherweise auf Jahrzehnte hinaus. In den USA spielt das höchste Gericht eine wichtige Rolle in den politischen Auseinandersetzungen.
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Viele Demonstranten zeigten sich empört, weil Trumps Republikaner bereit seien, Barrett kurz vor der Präsidentenwahl am 3. November in den Kreis der höchsten US-Richter zu wählen.

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