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Video Testangebote durch Arbeitgeber verpflichtend

(HINWEIS: DIESER BEITRAG IST OHNE SPRECHERTEXT.) O-TON BUNDESARBEITSMINISTER HUBERTUS HEIL (SPD) AM DIENSTAG IN BERLIN: "Wir brauchen jetzt schnelle, unbürokratische und pragmatische Lösungen. Deshalb werde ich das Testangebot am Arbeitsplatz nun mit einer einfachen und unbürokratischen Regel zur Pflicht machen. Konkret heißt das, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen mindestens einmal pro Woche einen Antigen-Schnelltest anbieten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Bei bestimmten, besonders infektionsgefährdeten Berufen muss es mindestens zweimal die Woche ein solches Testangebot geben. Es geht beispielsweise um Beschäftigte, die in Sammelunterkünften leben, in der Landwirtschaft beispielsweise, aber auch um die Bereiche mit sehr, sehr viel Publikumsverkehr und Kontakten." WEISSBLITZ "Da es sich um eine Verordnung handelt, die Arbeitsschutzverordnung auf Basis des Arbeitsschutzgesetzes, kann diese kurzfristig bereits in der nächsten Woche in Kraft treten. Meine Damen und Herren, ich will noch mal betonen, dass die Notwendigkeit zum Testen in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens einen wichtigen Beitrag zum Brechen dieser dritten Corona-Welle leistet. Das gilt für die Verantwortung der öffentlichen Hand, Stichwort kommunale Testzentren, die der Bund bezahlt. Das gilt für die Verantwortung, in Schulen und Kitas zu testen. Das gilt aber auch für die Arbeitswelt. Mit der Arbeitsschutzverordnung, das will ich hier auch noch mal unterstreichen, regeln wir das übrigens für private und für öffentliche Arbeitgeber. Denn der Arbeitsschutz muss für alle gleich wert sein."
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Die Verpflichtung der Arbeitgeber, ihren Präsenzbeschäftigten mindestens einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten, wird nach Worten von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in der nächsten Woche in Kraft treten.

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