VG-Wort Pixel

Video Textilhandel leidet unter Lockdown

Seit rund 130 Jahren ist die Familie Jost im hessischenGrünstadt im Textilgeschäft. Aber so hart wie in den letzten Monaten war es selten. Derzeit wird das Modehaus Jost von Steffen Jost geführt. Er hat 300 seiner Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, um das Geschäft durch die Corona-Krise zu bekommen. Als Präsident des Textil-Handelsverbandes BTE befürchtet er aber, dass solche Maßnahmen bei vielen Unternehmen der Bekleidungsbranche nicht ausreichen könnten, um die Pandemie zu überleben. Er sagte am Montag: O-Ton: "Die Branche steht eigentlich am Rande des Abgrunds. Wirhaben im Moment das Gefühl, dass die Politik uns vergisst. Wir fühlen uns sogarein wenig geopfert, weil wir ganz wesentlich Opfer der Lockdowns sind. Wir haben ja jetzt fast drei Monate Lockdown, Ende Januar. Bisher sind noch keine Hilfen geflossen". Für weiteres Aufsehen in der Branche gesorgt hatte am Montag die Ankündigung des Textil-Discounters Adler, in die Insolvenz zu gehen. Das Unternehmen „Adler“ führte als Grund die erzwungene Schließung fast aller der knapp 200 Geschäfte in der Corona-Pandemie seit Dezember an.
Mehr
Unternehmer Steffen Jost sagt, die Branche stehe am Abgrund.

Wissenscommunity


Newsticker