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Video Tierschützer kritisieren türkisches Kamel-Wrestling-Festival

Die Bilder erinnern an Szenen aus längst vergangenen Zeiten. Am Wochenende haben sich im Südwesten der Türkei Tausende Menschen versammelt, um Kamele kämpfen zu sehen. Mehr als 150 Tiere nahmen am 40. Kamel-Wrestling-Festival teil. Dabei treten zwei Kamele in einer Arena gegeneinander an und bekämpfen sich. Das sei eine langjährige Tradition, sagen die Kamelbesitzer zu ihrem Hobby. Die Tierschützerin Gulgun Hamamcioglu nennt die Veranstaltung dagegen ein "großes Verbrechen": "Wie kann so etwas sein? Ein Lebewesen kämpft vor ihren Augen. Die Tiere leiden, werden verletzt oder töten sich vielleicht gegenseitig. Die Leute haben Spaß daran und machen vielleicht Geld damit". Die Befürworter erwidern, die Kamele könnten durch die Maulkörbe einander nicht ernsthaft verletzen und es gäbe Personal, um sie zu trennen, wenn die Zusammenstöße zu heftig würden.
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Es treten zwei Kamele in einer Arena gegeneinander an und bekämpfen sich.

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