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Video Traktoren im Regierungsviertel

Trecker-Karawane im Zentrum von Berlin. Das Ziel der Landwirte war am Dienstag das Bundeslandwirtschaftsministerium. Dort hatte die Initiative "Land schafft Verbindung" zu einer Kundgebung aufgerufen. Die Branche leide sowohl unter der Corona-Krise als auch unter dem Preisdumping des Handels, heißt es in ein einem von der Initiative veröffentlichten Forderungspapier. Die Landwirte, die in der Hauptstadt und an anderen Orten in Deutschland auf die Straße gehen, protestieren gegen schärfere Umweltgesetze und für höhere Erzeugerpreise. Und das nicht zum ersten Mal. Getan habe sich aber nichts, sagt Landwirt Jan-Bernd Stolle. So gehe es nicht weiter: "Wenn das so weitergeht, wenn diese Preise, die wir momentan erwirtschaften bei Schwein, bei Geflügel, bei Milch, wenn das so weitergeht wird es...ich weiß nicht, wie die Schätzungen sind. Aber ich denke, dann werden Ende dieses Jahres 30 Prozent der Betriebe aufhören. Das sind ja jetzt schon Betriebe, die gehen zur Bank hin, ohne dass sie investiert haben. Nur damit das tägliche Leben weitergeht." Die neue Düngeverordnung müsse ebenso ausgesetzt werden, wie alle im vergangenen Jahr beschlossenen Verordnungen und Gesetze, die Ackerbau, Feldfuttergewinnung und Nutztierhaltung betreffen, so eine Forderung. Die Landwirte wollen nicht locker lassen: Bis Sonntag haben sie mehrere Demonstrationen mit Hunderten Traktoren angemeldet.
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Die Landwirte, die in der Hauptstadt und an anderen Orten in Deutschland auf die Straße gehen, protestieren gegen schärfere Umweltgesetze und für höhere Erzeugerpreise.

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