VG-Wort Pixel

Video Trump - Wahl wird vor Oberstem Gericht enden

US-Präsident Donald Trump hat sich bedeckt gehalten, ob er im Falle einer Wahlniederlage umstandslos das Weiße Haus räumen würde. Er antwortete am Mittwoch ausweichend auf die Frage, ob er bei einem Sieg seines demokratischen Rivalen Joe Biden am 3. November für eine friedliche Amtsübergabe sorgen werde. "Wir werden sehen, was passiert. Sie wissen, dass ich mich sehr deutlich über die Wahlen beschwert habe, sie sind ein Desaster. Wenn wir das lösen, wird es zwar keinen friedlichen Übergang, sondern eine Fortsetzung geben. Aber im Moment ist das außer Kontrolle, das wissen Sie. Und die Demokraten wissen das besser, als jeder andere." Seit Monaten tobt ein Streit zwischen den regierenden Republikanern und den Demokraten über die Briefwahl. Trump hat wiederholt erklärt, bei der Briefwahl nehme die Wahlfälschung zu. Belege dafür hat er nicht präsentiert. Nun äußerte er auch die Erwartung, dass die Wahl letztlich vor dem Obersten Gericht des Landes enden wird. Das sei auch der Grund, warum es so wichtig sei, dass das Gremium wieder mit neun Richtern besetzt sei, ergänzte er. Die Frage einer zügigen Neu-Besetzung nach dem Tod der bisherigen Richterin Ruth Bader Ginsburg vor wenigen Tagen hat zu einem scharfen Streit geführt. Trump will den Posten möglichst umgehend besetzen, während die Demokraten und auch einige Republikaner fordern, damit bis nach der Präsidentenwahl zu warten.
Mehr
"Wir werden sehen, was passiert", sagte US-Präsident Donald Trump vor Journalisten.

Wissenscommunity


Newsticker