VG-Wort Pixel

Video Über 50 Tote nach Protesten in Äthiopien

In Äthiopien sind über 50 Menschen bei gewaltsamen Protesten gegen den Tod eines populären Musikers ums Leben gekommen. Unter den Toten befanden sich Demonstrierende und Mitglieder der Sicherheitskräfte, wie ein Sprecher der Region Oromiya mitteilte. Der Musiker Haacaaluu Hundeessaa war am Montagabend erschossen worden. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen geplanten Mord. Am Donnerstag wurde er in seiner Heimatstadt beigesetzt. Haacaaluus Lieder waren eine Art Soundtrack für die junge Generation Äthiopiens und der jahrzehntelang untertdrückten Ethnie der Omoro, die die größte Volksgruppe des Landes ist. Demonstrationen gegen die Regierung hatten 2018 zum Rücktritt des Ministerpräsidenten geführt und größere politische Freiheiten gebracht. Äthiopiens Regierungssystem basiert auf einem ethnischen Föderalismus. der auf gegenseitige Toleranz und Minderheitenschutz basiert. In dem ostafrikanischen Land leben sowohl sunnitisch-, protestantisch als auch äthiopisch-orthodox Gläubige.
Mehr
Auslöser für die Demonstrationen war der Tod des Musikers Haacaaluu Hundeessaa, der am Montagabend erschossen worden war.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker