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Video UN-Sicherheitsrat lehnt US-Antrag auf Verlängerung von Iran-Waffenembargo ab

Die USA sind mit ihrem Vorstoß im UN-Sicherheitsrat zur Verlängerung eines internationalen Waffenembargos gegen den Iran gescheitert. Die Veto-Mächte Russland und China lehnten einen entsprechenden Resolutionsentwurf am Freitag ab. Elf weitere Mitglieder des 15-köpfigen Gremiums enthielten sich, darunter die engen US-Verbündeten Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Das Waffenembargo ist seit 13 Jahren in Kraft. Im Oktober läuft es aus. Das ist so vorgesehen in dem 2015 geschlossenen Atomabkommen, das sicherstellen soll, dass der Iran keine Kernwaffen entwickelt. Die USA haben unter Präsident Donald Trump das Abkommen allerdings einseitig aufgekündigt und schrittweise wieder eigene Sanktionen gegen den Iran verhängt. Der gescheiterte US-Resolutionsentwurf sah vor, das bestehende Waffenembargo unbefristet zu verlängern. Um den Konflikt zu entschärfen, schlug der russische Präsident Wladimir Putin einen virtuellen Krisen-Gipfel vor. An der Online-Konferenz sollten die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland und der Iran teilnehmen, erklärte das Präsidialamt in Moskau.
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Um den Konflikt zu entschärfen, hat der russische Präsident Wladimir Putin einen virtuellen Krisen-Gipfel vorgeschlagen.

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