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Video UN-Sicherheitsrat warnt nach Tod von Haitis Präsident Moise vor Eskalation

Angespannte Lage auf Haiti. Dort kämpft die Polizei nach eigenen Angaben gegen eine Gruppe von Bewaffneten, die das Attentat auf Präsident Jovenel Moise verübt haben soll. Vier mutmaßliche Mörder seien bereits getötet worden. Zudem habe es Festnahmen gegeben, hieß es. Moise war von einer Gruppe bislang unbekannter Angreifer in der Nacht zum Mittwoch in seiner Privatresidenz erschossen worden. Interimsministerpräsident Claude Joseph zufolge wurde auch Moises 53-jährige Frau verletzt und befindet sich nun in medizinischer Behandlung. Joseph rief in einer Fernseh-Ansprache den Ausnahmezustand aus. US-Präsident Joe Biden bezeichnete die Ermordung des haitianischen Präsidenten als einen „schändlichen" Akt. Die USA stünden bereit, Haiti weiter dabei zu unterstützen, in dem Land auf Frieden und Sicherheit hinzuarbeiten. Der UN-Sicherheitsrat rief die Politiker in dem Karibikstaat zur Mäßigung auf. Es gelte alles zu vermeiden, was die Lage weiter destabilisiere. Am Donnerstag soll das UN-Gremium hinter verschlossenen Türen über die Entwicklung in Haiti beraten. Das verarmte Land kämpft mit zunehmender Bandenkriminalität und leidet unter einer schweren Nahrungsmittelknappheit. Moise war seit 2017 im Amt und regierte seit mehr als einem Jahr per Erlass, weil die Ausrichtung einer Wahl scheiterte. Die Opposition warf ihm Korruption und den Aufbau einer Diktatur vor.
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Es gelte alles zu vermeiden, was die Lage weiter destabilisiere, erklärte der Sicherheitsrat.

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