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Video US-Außenminister bekommt keine Audienz beim Papst

Der Vatikan hat US-Außenminister Mike Pompeo eine Audienz bei Papst Franziskus verweigert. Hohe Beamte des Vatikan beschuldigten Pompeo, er habe versucht, die katholische Kirche in die US-Präsidentschaftswahlen hineinzuziehen. Pompeo hatte das Verhältnis des Vatikans zu China angeprangert. In einer offiziellen Erklärung hieß es am Mittwoch, der Papst vermeide es, Politiker vor Wahlen zu treffen. Der Vatikan hat ein Zweijahresabkommen mit Peking, das dem Papst ein gewisses Mitspracherecht bei der Ernennung chinesischer Bischöfe einräumt. Das Abkommen soll im kommenden Monat erneuert werden und ist aus Sicht des Vatikans ein Fortschritt, nachdem chinesische Katholiken jahrzehntelang Opfer von Repressionen waren. Pompeo sagte, die Vereinbarung bringe die "moralische Autorität" des Vatikan in Gefahr, weil nirgendwo so wenig Religionsfreiheit herrsche, wie in China. Bei seinem Aufenthalt in Rom warnte Pompeo zudem die italienische Regierung davor, enge wirtschaftliche Verbindungen mit China einzugehen.
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Kritik an China spielt im Wahlkampf der Republikaner eine wichtige Rolle. Wegen seiner Kritik am Verhältnis des Vatikans zu China wurde Mike Pompeo nun der Besuch bei Papst Franziskus ausgeschlagen.

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