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Video US-Bundespolizisten sollen aus Portland abziehen

Auch am Mittwoch kam es in Portland wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Bundespolizisten und Demonstranten. Vor dem Bundesgericht setzen die Beamten Tränengas ein. Jetzt hat die US-Regierung nach Angaben der Gouverneurin von Oregon einem Ende des umstrittenen Einsatzes von Bundespolizisten in Portland zugestimmt. Die Beamten würden sich ab Donnerstag zunächst aus der Innenstadt zurückziehen und kurz darauf nach Hause abrücken, sagte Kate Brown am Mittwoch. Dem habe das Heimatschutzministerium zugestimmt. Dessen Chef Chad Wolf schränkte allerdings ein, dass die lokale Polizei die Bundesgebäude in der Stadt sichern müsse. Sollte sich die Lage erheblich bessern, würden die Bundesbeamten ihre Aufstellung ändern. Der Einsatz stieß auf heftige Kritik, weil Beamte ohne Kennmarken brutal gegen Demonstranten vorgegangen und diese teils in Fahrzeuge ohne Kennzeichen geschleppt haben sollen. Ungeachtet der Kritik sollen nach Angaben des Justizministeriums dennoch Dutzende Bundespolizisten nach Cleveland, Milwaukee und Detroit entsandt werden. Sie sollten gegen Gewaltkriminalität eingesetzt werden, hieß es.
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Der Einsatz stieß auf heftige Kritik, weil Beamte ohne Kennmarken brutal gegen Demonstranten vorgegangen und diese teils in Fahrzeuge ohne Kennzeichen geschleppt haben sollen.

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