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Video US-Gericht legt Pipeline vorläufig still

Ein Gericht im US-amerikanischen Bundesstaat North Dakota hat die vorläufige Schließung der umstrittenen Dakota-Access-Ölpipeline angeordnet. Innerhalb von 30 Tagen muss das Betreiberunternehmen Energy Transfer nun die Pipeline leer pumpen. Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass das United States Army Corps of Engineers den Bau der Pipeline genehmigt habe, ohne ein notwendiges Umweltgutachten in vorzulegen. Dieses Gutachten muss das USACE nun nachreichen. Ob die Pipeline den Betrieb danach wieder aufgenommen werden darf, ist noch offen. Für Umweltschützer und Ureinwohner ist die Entscheidung ein großer Erfolg. Sie kämpfen seit Jahren gegen das Projekt. Die Ureinwohner sagen, dass die Pipeline über Land verläuft, das ihnen zusteht. Außerdem gefährdet sie die Trinkwasserversorgung der ganzen Region.
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Die Entscheidung ist ein Sieg für Ureinwohner und Klimaschützer, die lange gegen die umstrittene Dakota Access Pipeline gekämpft hatten.

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