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Video US-Regierung setzt Kuba wieder auf "Terrorismus"-Liste

Die US-Regierung hat kurz vor Amtsübergabe angekündigt, sie werde Kuba wieder auf die Liste der sogenannten "staatlichen Förderer von Terrorismus" setzen - ein Schritt, der es laut Kommentatoren der kommenden Biden-Regierung erschweren dürfte, die in der Obama-Ära begonnene relative Lockerung der angespannten Beziehungen zu Havanna wiederzubeleben. US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Montag, dass Kuba auf der schwarzen Liste stehe, weil es - Akte des internationalen Terrorismus unterstütze, indem es Flüchtlingen aus den USA oder kolumbianischen Rebellenführern Asyl gewähre. Pompeo nannte Kubas Unterstützung für Nicolas Maduro, den Präsidenten Venezuelas, als weiteren Grund für die erneuerten Strafmaßnahmen. Die kubanische Regierung verurteilte den Schritt mit deutlichen Worten und nannte die Maßnahme - Zitat - "zynisch und scheinheilig". Mit der erneuten Einstufung dürfte esfür Kuba zum Beispiel schwieriger werden, Entwicklungshilfe zu bekommen, Finanztransaktionen abzuwickeln oder Handel zu treiben.
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