VG-Wort Pixel

Video Verunsicherung an den Börsen

Die Corona-Pandemie sorgte an den Börsen auch am Donnerstag für Verunsicherung. Nach dem Ausverkauf vom Mittwoch notierte der Dax in den ersten Handelsminuten etwas fester, drehte im späteren Handel aber wieder ins Minus. Verschärfte Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Spanien, Frankreich und nun auch bald auch wieder in Deutschland lasten auf der angeschlagenen Wirtschaft. Oliver Roth von der Oddo Seydler Bank: "Ja, wir sehen aufgrund des Lockdowns deutliche Nervosität. Die haben wir aber ganz besonders schon im Vorlauf gesehen, da wurden doch viele Investoren hier in Deutschland auf dem falschen Fuß erwischt. Ein Lockdown war alles andere als eingeplant. Heute jedoch sehen wir eine gewisse Gegenbewegung, weil viel von dem, was gestern Abend entschieden wurde, in den letzten Tagen eingepreist wurde." Unterdessen hält die Europäische Zentralbank inmitten der zweiten Pandemie-Welle an ihrem Kurs der weit geöffneten Geldschleusen fest. Die Währungshüter um Notenbank-Chefin Christine Lagarde beschlossen auf ihrer Zinssitzung am Donnerstag zwar keine großen neuen Hilfsprogramme für die Konjunktur. Die Währungshüter teilten aber mit, die im Dezember erwarteten neuen Wirtschaftsprognosen ihrer Volkswirte würden eine genauere Einschätzung der Konjunkturaussichten ermöglichen. Auf dieser Grundlage werde sie nötigenfalls ihre Instrumente anpassen, um auf die Entwicklungen zu reagieren. Den Leitzins beließ die Notenbank auf dem Rekordtief von null Prozent. Dort liegt er bereits seit März 2016.
Mehr
Verschärfte Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie lasten auf der angeschlagenen Wirtschaft.

Wissenscommunity


Newsticker