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Video Vogelperspektive: Karibikinsel nach Vulkanausbruch

Satellitenbilder von der Karibikinsel St. Vincent. Nach Jahrzehnten der Ruhe ist dort der Vulkan La Soufrière ausgebrochen. Auch am Dienstag war der Berg noch nicht zur Ruhe gekommen. Bereits am Donnerstag hatten Rauchwolken von der bevorstehenden Eruption gekündet. Nach dem Ausbruch stand eine zehn Kilometer hohe Aschesäule über dem Berg. Die Fotos zeigen auch die bewohnte Küste, vor und während des Ausbruchs. Deutlich ist die Ascheschicht zu erkennen, die seither über der Insel liegt, stellenweise 20 Zentimeter dick. Die Bevölkerung aus den betroffenen Gebieten war in Sicherheit gebracht worden. Der Ausbruch vernichtete Ernte, tötete Nutzvieh, zerstörte Teile der Infrastruktur der Insel und machte Trinkwasser ungenießbar. Die Einwohner müssen sich auf Versorgungsengpässe einstellen. Zunächst gab es keine Angaben zu Todesopfern. Experten warnen, die Aktivität des Vulkans könnte noch Monate anhalten.
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In der vergangenen Woche war nach Jahrzehnten der Ruhe der Vulkan La Soufrière auf St. Vincent zum Leben erwacht. Zuletzt hatte der Berg im Jahr 1979 Asche und Lava gespuckt.

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