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Video Von der Leyen warnt vor "Pandemie der Ungeimpften"

Die EU-Kommission will weitere 200 Millionen Impfdosen an Drittstaaten spenden. Dies kündigt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union an. Zugleich mahnte sie, in Europa müsse die Impfkampagne an Fahrt weiter aufnehmen. Sonst drohe eine "Pandemie der Ungeimpften". "Wir haben zwar allen Grund zur Zuversicht, aber keinen Grund zur Selbstgefälligkeit. Unsere erste und dringendste Priorität ist es, die weltweite Impfung zu beschleunigen. Da weniger als ein Prozent der weltweiten Impfdosen in Ländern mit niedrigem Einkommen verabreicht werden, ist das Ausmaß der Ungerechtigkeit und die Dringlichkeit offensichtlich. Dies ist eine der großen geopolitischen Fragen unserer Zeit." Von der Leyen sprach auch über die Verteidigung der EU. Sie wolle Europa in enger Zusammenarbeit mit der Nato militärisch stärken. Dazu bereite die EU-Kommission eine gemeinsame Erklärung mit dem transatlantischen Bündnis vor. Das Dokument werde vor Jahresende vorgestellt. "Europa kann - und sollte wirklich - fähig und gewillt sein, mehr in Eigenverantwortung zu tun", sagte von der Leyen vor dem Europäischen Parlament in Straßburg. Notwendig sei eine Europäische Verteidigungsunion. Dazu werde sie unter französischer Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2022 einen EU-Gipfel zur Verteidigungspolitik einberufen.
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Um die zu verhindern, werde die Kommission weitere 200 Millionen Impfdosen gegen Covid-19 an Drittstaaten spenden. Außerdem forderte die Kommissionspräsidentin in ihrer Rede zur Lage der Union ein europäisches Verteidigungsbündnis.

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