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Video Vor 60 Jahren flog Juri Gagarin als erster Mensch ins All

60 Jahre „Erster Mensch im Weltraum“: In Sibirien, im russischen Irkutsk, gedachten einige Performance-Künstler dieses Jubiläums auf ihre Weise – mit „Street Art“ auf Kosmonauten-Art, prakisch und zum Anfassen, mit 2sauberen" Grüßen ans Star-Wars-Universum: "Wir als Unterhalter hatten die Idee, beim Aufräumen unserer Stadt zu helfen. Aber dann kamen wir auf die Idee, dies am Tag der Kosmonauten in Kostümen zu tun, damit wir vom Stil her auch dazu passen." Weltweit und nicht zuletzt in Russland wurde am Montag der 60. Jahrestag des ersten bemannten Weltraumfluges gefeiert: Am Start war damals der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin, 27 Jahre jung. Mit dem Raumschiff "Wostok1" umkreiste er die Erde laut offiziellen Angaben in 108 Minuten, mit einer Geschwindigkeit von 27.400 Kilometern pro Stunde. Gagarin stammte aus einem Dorf in der Region Smolensk. Er wurde Jagdflieger, bevor er als einer der Kosmonaten-Kandidaten für das sowjetische Raumfahrtprogramm ausgewählt wurde, unter der Leitung des legendären Sergej Koroljow. Gagarin flog danach nie wieder ins All, sondern arbeitete als Ausbilder anderer Kosmonauten in einem Zentrum, das noch heute seinen Namen trägt, im Sternenstädtchen bei Moskau. Juri Gagarin starb 1968 bei einem Absturz während eines Trainingsfluges. Die genaue Unglücksursache gilt bis heute als nicht geklärt. Aber die Erinnerung an Gagarin und seinen Flug lebt weiter, manchmal auch auf skurile Weise: Laut Historikern hatte Gagarin unmittelbar vor seinem Raumflug noch schnell eine „Pinkelpause“ einlegen müssen. Er erleichterte sich am Hinterreifen des Transportbusses. Diese„Pinkelpause“ wird seitdem auf dem Weg zur Startrampe ausTradition von allen russischen Kosmonauten eingehalten.
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In Sibirien, im russischen Irkutsk, gedachten einige Performance-Künstler dieses Jubiläums auf ihre Weise.

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