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Video Wahlen in Italien gelten als Stimmungstest

Am Sonntag haben in Italien Regionalwahlen in vielen Teilen des Landes begonnen. Darüber hinaus gibt es eine Abstimmung über eine deutliche Verkleinerung von den beiden Kammern. Der Senat soll von 315 auf 200 Sitze reduziert werden und das Unterhaus von 630 auf 400. Der Gang an die Urne gilt als wichtiger Stimmungstest in dem Land, nachdem die Regierungsmannschaft von Ministerpräsident Giuseppe Conte vor gut einem Jahr gewechselt hat und die 5-Sterne-Bewegung nicht mehr mit der rechtspopulistischen Lega koaliert, sondern mit der Mittelinks-Partei, dem Partito Democratico. Und es ist die erste Wahl, nachdem gerade der Norden Italiens von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen wurde. "Ich kann mir vorstellen, dass es in den Abläufen Probleme geben könnte. Es könnte etwas länger dauern und die Leute, die keine Lust haben, fahren vermutlich lieber ans Meer." "Bisher ist alles sehr ruhig. Die Ansagen im Wahllokal durch den Vorsitzenden sind sehr klar. Vielleicht habe ich 15 Sekunden mehr gebraucht als sonst. Aber alles ist ruhig." "Es gibt viele Probleme in Italien. Daher denken die Leute zurzeit vermutlich eher daran, ihren Alltag zu überstehen, statt wählen zu gehen." Die Regionalwahlen finden in Kampanien, Ligurien, den Marken sowie in Apulien, im Aostatal, in Venetien und in der Toskana statt. Mit ersten Ergebnissen wird nach Schließung der Wahllokale am Montagnachmittag gerechnet.
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Neben den Wahlen in einigen wichtigen Regionen des Landes gibt es auch ein Referendum über die Verkleinerung des Parlaments.

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