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Video Wasser und Warnungen

In Niederbayern, in Simbach am Inn, kennt man sich mit Hochwasser-Debatten aus: Vor fünf Jahren, 2016, war der Ort von Hochwasser und Sturzfluten zerstört worden, wie Bürgermeister Klaus Schmid von der CSU am Mittwoch sagt: O-Ton:"Ich denke, Schuldzuweisungen sind absolut fehl am Platz. Situationen, die so überraschend kommen, so neu sind für alle, von Anfang an in den Griff zu bekommen und im Griff zu haben, das ist unmöglich.“ Inzwischen wurden und werden hier laut Behörden bauliche Maßnahmen umgesetzt, um besser auf einen steigenden Pegel des Flusses Inn reagieren zu können: O-Ton: "Das ganze Bachbett soll ausgeweitet werden,wenn man sich jetzt den Stadtpark betrachtet, diesen Weg betrachtet. Bis dahin würde das Bachbett dann letztendlich sich ziehen, sodass der Bach sehr, sehr viel Platz hat. Auch bei Hochwasser, und bis zu einem 100-Jahreshochwasser, das Wasser gefahrlos durch die Stadt geführt werden kann." Neben baulichen Anpassungsmaßnahmen stehen auch die Möglichkeiten der Warnung auf dem Prüfstand. Die Entscheidung hier fiel auf Sirenen-Anlagen, auch für Durchsagen geeignet. Das alles werde jedoch erst in fünf Jahren fertig sein, sagen die hier in Niederbayern Verantwortlichen.
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In Simbach am Inn hat man Erfahrungen, inwiefern man mit extremen Wetterlagen und reißenden Flüssen angemessen umgeht.

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