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Video Weiterer Impfstoff eingetroffen: große Impfbereitschaft in Pfaffenhofen

Der Landkreis Pfaffenhofen kann sich derzeit glücklich schätzen: Am Wochenende kam hier eine neue Lieferung an Corona-Impfstoff an, die nach Weihnachten begonnenen Impfungen konnten fortgesetzt werden. Dran waren zunächst die über 90-Jährigen, bei denen die Behörden eine hohe Impfbereitschaft feststellten. Peter Korzinek ist ärztlicher Leiter des Impfzentrums. Er zeigte sich erfreut über die vielen Freiwilligen. Allerdings: "Der limitierende Faktor ist absolut der Nachschub. Ich möchte jetzt nicht darüber philosophieren, woher das kommt. Aber wir könnten eigentlich Impfstoff in fast unbegrenzter Menge verimpfen, weil wir eine unheimliche Bereitschaft, vor allem im ehrenamtlichen Bereich haben, mitzuhelfen. Und wir hier sind jetzt vielleicht zu einem Viertel maximal, also vielleicht nur 20 Prozent ausgelastet. Wir könnten also deutlich, deutlich mehr verimpfen." Auch Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes konnten sich am Sonntag in Pfaffenhofen impfen lassen. Viele von ihnen ließen sich piksen und seien damit ein Vorbild für andere, so Korzinek. Aufklärung der Bevölkerung sei nötig. Eine zuverlässige Versorgung mit Impfstoff, das wünscht auch Brigitte Meyer, Vizepräsidentin des BRK. "Und deswegen ist jeder Tag, der jetzt ohne Impfstoffe oder ohne ausreichend Impfstoffe vergeht, ein schlechter Tag. Und es ist einfach nur, es sind alle Anstrengungen gefragt und alles ist einfach notwendig und auf allen Ebenen. Ich denke, das tut man auch." Bislang sind in der EU der Impfstoff von Biontech und Pfizer sowie der von Moderna zugelassen. In Kürze könnte zudem der Hersteller Astrazeneca die EU-Zulassung seines Impfstoffs beantragen. In Deutschland sind bislang mehr als 600.000 Impfungen gegen Covid-19 registriert. Die Daten für Schleswig-Holstein sowie die Meldungen aus den Krankenhäusern in Thüringen stünden jedoch noch aus, teilt das Robert-Koch-Institut am Montag mit.
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Dran waren zunächst die über 90-Jährigen. Auch Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes konnten sich impfen lassen.

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