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Video Wochenend-Lockdown: alles steht still im Département Pas-de-Calais

Dieses Riesenrad im Zentrum von Arras im nordfranzösischen Pas-de-Calais steht still. Und das gilt am Wochenende für das gesamte Département. Die rund 40.000 Einwohner der Kleinstadt sahen am Freitag einem Wochenend-Lockdown entgegen. Die Geschäfte müssen schließen, das Verlassen der Wohnung ist dann auch tagsüber nur für Arbeitswege und Arztbesuche gestattet. Die Maßnahmen hatten die Behörden wegen steigender Corona-Infektionszahlen verhängt, wie zuvor bereits in Nizza und Dunkerque. In Pas-de-Calais sind rund 1,4 Millionen Menschen davon betroffen. "Das ist kein so großes Problem für mich. Aber im Vergleich zu Paris finde ich es etwas unfair. Dort ist die Lage ähnlich und es wurde kein Lockdown verhängt." "Für die kleinen Unternehmen wird das Konsequenzen haben. Ich denke, es wäre auch ohne Lockdown und Ausgangssperre möglich gewesen, mit Masken und Abstand. Das war doch bisher in Ordnung. Das Leben wird nun still stehen, wir halten alles an." Um derartige Maßnahmen in Zukunft zu vermeiden, plant die französische Regierung, möglichst schnell möglichst viele Impfungen gegen zu verabreichen. Bis Mitte April sollen mindestens zehn Millionen Menschen immunisiert werden, 30 Millionen bis zum Sommer. In ganz Frankreich gilt ohnehin ein Teil-Lockdown, so eine abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr, Restaurants und Bars sind geschlossen. In der vergangenen Woche hatte die Regierung eine erhöhte Warnstufe über 20 Départements verhängt.
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In ganz Frankreich gilt ohnehin ein Teil-Lockdown, so eine abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr, Restaurants und Bars sind geschlossen. Die Infektionszahlen stiegen zuletzt allerdings langsamer als von der Regierung befürchtet.

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