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Video Zahl der Todesopfer nach Explosion in Beirut steigt weiter

Einen Tag nach der gewaltigen Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben des Roten Kreuzes auf über 100 gestiegen. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer zunehmen wird. Weitere Menschen lägen unter den Trümmern, sagte der Leiter des örtlichen Roten Kreuzes am Mittwoch in einem Fernsehinterview. Seine Organisation koordiniere zusammen mit dem Gesundheitsministerium, dass die Toten in Leichenhallen gebracht würden, denn die Krankenhäuser seien überlastet. Bei der Explosion in einer Lagerhalle im Hafen wurden nach offiziellen Angaben Tausende Menschen verletzt. Rettungskräfte suchten weiter nach Opfern, hieß es. Beiruts Bürgermeister Jamal Itani, machte sich am Mittwoch ein Bild von den entstandenen Schäden in der Stadt. Die Verluste könnten sich auf mehrere Milliarden Dollar belaufen, sagte er: "Es ist wie ein großes Erdbeben, das den Libanon und Beirut getroffen hat. Und es wird Milliarden Dollar kosten, das wieder aufzubauen. Die wirtschaftliche Lage wird sich noch verschlechtern, weil die Unternehmen getroffen wurden. Um sie wieder zum Laufen zu bringen, brauchen wir neue Investitionen. Wir werden nicht verzweifeln." Bereits vor der Katastrophe war der Libanon von einer Wirtschaftskrise und einem Anstieg der Coronavirus-Infektionen erschüttert worden. Lokale Medien berichteten, dass die Ursache für die Explosion möglicherweise Schweißarbeiten an einem Lagerhaus waren, in dem große Menschen Ammoniumnitrat gelagert wurden. Ammoniumnitrat kann sowohl zur Herstellung von Dünger also auch von Sprengstoff verwendet werden.
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Rettungskräfte suchten am Mittwoch weiter nach Opfern.

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