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Video Zusammenstöße vor Jahrestag des Verschwindens von 43 Studenten

Gewaltsame Zusammenstöße in Chilpancingo, der Hauptstadt des Bundesstaates Guerrero in Mexiko. Am Dienstag Ortszeit kam es hier an Regierungsgebäuden zu Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Demonstranten und Sicherheitskräften. Hintergrund ist der bevorstehende 6. Jahrestag des Verschwindens und mutmaßlichen Ermordet-Werdens von 43 Lehrer-Studenten. Der Gouverneur des Bundesstaates Guerrero, Hector Astudillo, sagte dazu im Staatsfernsehen: O-Ton: "Mehrere junge Leute brachten explosive Stoffe mit. Diese gingen während der Proteste in die Luft. Natürlich geschah das genau dort, wo die Sicherheitskräfte waren, die Nationalgarde und die anderen. Es ging also darum, eine Konfrontation zu provozieren." Das Verschwinden der 43 Studierenden vor sechs Jahren ist bis heute offiziell nicht geklärt. Es gilt als eines der vermutlich schlimmsten Verbrechen im Zusammenhang des sogenannten "Drogenkrieges" zwischen Regierung und Drogen-Banden. Eine mögliche Erklärung der mutmaßlichen Massen-Entführung könnte sein, dass die 43 angehenden Lehrer wahrscheinlich aus Versehen mit einem Bus in Zusammenhang standen, der große Mengen Heroin transportierte.
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In Mexiko zieht die Gewalt des Drogenkrieges weitere Spuren.

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