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13.000 Kilometer Illegal eingereist? Verirrte Renntaube sorgt für Streit in Australien

Sehen Sie im Video: Renntaube "Joe" droht wegen "illegaler Einreise" nach Australien die Einschläferung.




Gestatten, der Name dieser Taube ist "Joe". Und wenn es nach den australischen Behörden geht, riskiert der Vogel zurzeit sein Leben. Denn die Taube wurde kürzlich abgemagert im australischen Melbourne von Kevin Celli-Bird entdeckt. Kevins Frau verlieh dann der Taube den Namen Joe. Doch zuvor hatte Kevin mit Blick auf die Markierung eine interessante Entdeckung gemacht: "Ich besorgte mir die Informationen und rief beim örtlichen Taubenverein an. Doch die haben keinen entsprechenden Eintrag finden können. Also habe ich sie gegoogelt. Und es zeigte sich, dass es eine amerikanische Renntaube ist, die auf jemanden in Montgomery, Alabama, eingetragen ist." Vermutlich ist die Taube bei einem Rennen Ende Oktober in Oregon durch starke Winde aufs Meer getrieben worden und hat dann einen Teil der 13.000 Kilometer langen Reise über den Pazifik auf einem Schiff verbracht. Wie es jetzt mit der Renntaube Joe weitergeht, ist noch nicht abschließend geklärt. Denn Australien hat strenge Quarantänevorschriften für Tiere, die aus dem Ausland kommen. So soll verhindert werden, dass Krankheiten importiert werden. Die Behörden prüfen nun jedoch die Option, ob der Vogel wieder zurück in die USA gebracht werden kann.
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Australien hat strenge Quarantänevorschriften für Tiere, die aus dem Ausland kommen. Daher könnte eine Renntaube aus den USA nun eingeschläfert werden – trotz ihrer beachtlichen Reise von 13.000 Kilometern.

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