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Phänomen Medicane "Der Wind reißt alles nieder": Wirbelsturm Ianos sorgt in Griechenland für Zerstörung

"Der Wind reißt alles nieder": Sturm Ianos sorgt in Griechenland für Zerstörung




Der heftige Wirbelsturm "Ianos" ist über das ionische Meer und das westliche Griechenland hinweggefegt. Dabei hat das Sturmtief, das mit rund 120 km/h unterwegs war, für schwere Schäden gesorgt. Medienangaben zufolge sollen Personen ums Leben gekommen sein. Giorgos Bougos, Besitzer einer Taverne in dem Küstenort Kyllini, am Freitag: "Die Situation ist beispiellos. Ich bin seit 37 Jahren hier. Und dies ist das erste Mal, dass ich mit diesem Alptraum konfrontiert werde. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen. Es ist eine schreckliche Situation. Die ganze Fassade meiner Taverne wurde zerstört, der Wind reißt alles nieder. Ich habe noch nie so anhaltend starke Winde erlebt. Es sind jetzt 24 Stunden vergangen und es hat nicht aufgehört." Der Zyklon verursachte bisher unter anderem Stromausfälle und Überflutungen auf den ionischen Inseln Kefalonia, Zakynthos und Ithaka. Sein Weg führte ihn weiter in Richtung Peloponnes. Nach Angaben der Behörden kann die Intensität und der Verlauf des Unwetters jedoch nicht ganz genau vorhergesagt werden. Diese Wirbelsturm-Art über dem Mittelmeer trat erstmals 1995 in Griechenland auf. Und diese Unwetter sind in den letzten Jahren immer häufiger geworden.
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Seit einigen Jahren treten im Mittelmeer vermehrt Zyklone auf. Nun hat der Sturm Ianos in den ionischen Inseln vor Griechland für Chaos gesorgt. Der weitere Verlauf des Sturmes ist noch nicht vorhersagbar.

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