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Die Nachrichten des Tages: 17-Jähriger vor Schule in Boston erschossen

Unbekannter erschießt 17-Jährigen vor Schule in Boston +++ Zwei Attentäter töten in Tel Aviv mindestens vier Menschen +++ Abgas-Skandal: VW-Mitarbeiter soll Kollegen zum Löschen von Daten aufgefordert haben. Diese und mehr Nachrichten des Tages zum Nachlesen.

Die Polizei fahndet noch nach dem Täter, der in Boston einen 17-Jährigen erschoss

Die Polizei fahndet noch nach dem Täter, der in Boston einen 17-Jährigen erschoss

+++ 23.21 Uhr: 17-Jähriger vor Schule in Boston erschossen +++

Vor einer Schule in Boston (Massachusetts) ist am Mittwoch ein 17 Jahre alter Teenager erschossen worden. Zwei weitere Teenager und eine 60 Jahre alte Passantin wurden durch Schüsse verletzt, teilte die Polizei mit. Die Hintergründe der Tat waren zunächst nicht klar. Bostons Polizeichef William B. Evans rief die Öffentlichkeit dazu auf, aktiv gegen Schusswaffenmissbrauch vorzugehen. "Wir können das im Umfeld unserer Schulen nicht hinnehmen." Bostons Bürgermeister Martin J. Walsh sagte: "Dieser 17-Jährige hätte nicht sterben müssen." Die Polizei fahndet nach dem Täter.

+++ 22.47 Uhr: Großbrand in Flüchtlingshalle: Zwei Bewohner unter Verdacht +++

Der Großbrand in einer Düsseldorfer Flüchtlingsunterkunft mit rund zehn Millionen Euro Schaden soll von zwei Bewohnern gelegt worden sein. Einer der beiden 26-Jährigen aus Nordafrika sei beobachtet worden, wie er brennbare Flüssigkeit auf eine Matratze geschüttet und angezündet habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der andere habe die Tat gegenüber Bewohnern und Journalisten gestanden: "Wir mussten das tun, damit sich etwas ändert", habe er gesagt. 

Er gelte als Rädelsführer einer achtköpfigen Gruppe von Unzufriedenen, die schon häufiger in der Halle für Ärger gesorgt habe. Gegen beide Männer wurde Haftbefehl wegen Verdachts der schweren Brandstiftung erlassen, wie ein Polizeisprecher am Abend mitteilte. Obwohl in der Halle zur Tatzeit auch Menschen schliefen, wertete die Staatsanwaltschaft die Tat nicht als versuchten Mord. 

Die genaue Nationalität der Verdächtigen wurde nicht mitgeteilt. Die insgesamt acht festgenommenen Männer hätten zunächst falsche Nationalitäten genannt und sich als Syrer oder Iraker ausgegeben. Auslöser sei die Mittagessen-Ausgabe gewesen. Die Muslime, die sich nicht an den Fastenmonat Ramadan halten wollten, hätten sich über das aus ihrer Sicht zu dürftige Mittagessen beschwert. "In diesem Bereich ist das Motiv zu suchen", sagte ein Ermittler. 

+++ 21.29 Uhr: Vier Tote bei Anschlag in Tel Aviv - Zwei Attentäter außer Gefecht +++

Ein Anschlag im Zentrum von Tel Aviv hat am Mittwoch mindestens vier Todesopfer gefordert. Vier weitere Menschen hätten schwere Verletzungen erlitten, berichtete das israelischen Fernsehen. Zwei mutmaßlich palästinensische Attentäter hatten im Sarona-Park im Zentrum der Küstenmetropole wahllos auf Passanten geschossen. Die Angreifer seien außer Gefecht gesetzt worden, hieß es ohne nähere Angaben. 

Der Bereich wurde weiträumig abgeriegelt. Anwohner wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen und dem Ort des Anschlags fernzubleiben.

Der Sarona-Park ist ein ehemaliges deutsches Templerdorf, das gegenüber des Militärhauptquartiers liegt. Zu Jahresbeginn waren bei einem ähnlichen Anschlag in Tel Aviv drei Menschen getötet worden.

+++ 20.43 Uhr: Ermittlungen gegen VW-Mitarbeiter wegen gelöschter Daten +++

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt im Abgas-Skandal einem Medienbericht zufolge wegen möglicherweise verschwundener Dokumente gegen einen VW-Mitarbeiter. Die Behörde habe demnach ein Verfahren gegen einen Beschäftigten eingeleitet, der vor Bekanntwerden der Diesel-Manipulationen im vergangenen September Kollegen indirekt aufgefordert haben soll, Dokumente und Daten zu löschen, berichten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Dem sei auch nachgekommen worden, zitiert der Rechercheverbund den Sprecher der Behörde, Klaus Ziehe. Allerdings sei ein Teil der Daten wieder zurückgegeben worden.

"Bislang geht die Staatsanwaltschaft von keinem größeren Datenverlust aus, der die Ermittlungen im Dieselskandal maßgeblich behindern oder verzögern könnte. Endgültig kann dies aber derzeit nicht beurteilt werden", zitieren die Medien Ziehe. Die Staatsanwaltschaft war am Mittwochabend nicht mehr für eine Stellungnahme zu erreichen. Ein VW-Sprecher wollte sich mit Hinweis auf die laufenden Untersuchungen nicht zu dem Bericht äußern. 

+++ 18.38 Uhr: Proteste behindern Müllabfuhr in Paris +++

An dem Klischee, dass Franzosen allzeit streikbereit sind, ändert auch die beginnende Fußball-EM nicht. Unmittelbar vor Beginn des Turniers blockieren Protestaktionen gegen eine Arbeitsmarktreform zunehmend die Müllabfuhr in Paris. In der Hälfte der Bezirke der französischen Hauptstadt sei die Entsorgung seit Wochenbeginn stark gestört, teilte die Stadtverwaltung mit. Mehrfach hätten Aktivisten der Gewerkschaft CGT Müllfahrzeuge gehindert, ihre Garagen zu verlassen. Die Stadt rief zum Ende der Blockaden und Streiks auf.

+++ 18.06 Uhr: Klimaforscher hält Unwettergeschehen "für absolut außergewöhnlich" +++

Die Serie heftiger Unwetter in Deutschland will einfach nicht enden. Von 3000 Warnungen in nur zwei Wochen spricht der Wetterdienst: Mindestens vier Tornados, Schlamm und Wasserfluten trafen Städte und Dörfer, elf Menschen starben, Blitze verletzten zahlreiche Menschen. "Das ist einmalig, seit es das Warnsystem auf Landkreisebene gibt", sagte der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes der Nachrichtenagentur DPA. Schuld an den vielen Unwettern ist eine Großwetterlage mit der Bezeichnung "Tief Mitteleuropa". "Ausmaß und Andauer des Unwettergeschehens sind absolut außergewöhnlich", schrieben DWD-Experten in einem Zwischenbericht. "Tief Mitteleuropa" komme immer wieder vor, aber die Wetterlage halte sich selten so lange, sagte Friedrich. "Eine Begründung dafür gibt es nicht, das ist Zufall."

+++ 16.51 Uhr: Gericht verbietet Ferienwohnungen in Berlin +++

In Wohnhäusern kommerziell Ferienwohnungen anzubieten, ist seit Mai in Berlin verboten, das Berliner Verwaltungsgericht hat die Regelung nun bestätigt. Es war einer der ersten Urteile, die sich in Deutschland so grundsätzlich um ein Ferienwohnungsverbot drehen. Sie könnten wegweisend sein auch für Städte wie Hamburg, München, Freiburg oder Köln, wo Wohnungen ebenfalls nicht mehr einfach an Touristen vermietet werden dürfen. Auch Vermittlungsportale wie Airbnb und Wimdu, die einen der Kläger unterstützten, müssen mit Konsequenzen rechnen. Die vier Kläger planen nun vor der nächsten Instanz, dem Oberverwaltungsgericht, in Berufung gehen.

+++ 16.11 Uhr: FC Bayern spendet 100.000 Euro für Flutopfer +++

Der FC Bayern München hat für die Opfer der Flutkatastrophe in Niederbayern 100.000 Euro als Soforthilfe gespendet. Wie der deutsche Fußballrekordmeister bekanntgab, könne der Landrat des besonders betroffenen Landkreises Rottal-Inn entscheiden, wo das Geld eingesetzt wird. Mit der Geste wolle der FC Bayern "seine Solidarität mit den vom Unglück betroffenen Menschen in Niederbayern ausdrücken und ihnen in ihrer Not helfen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Bei der Flut waren vor einer Woche sieben Menschen getötet worden, etwa 1000 weitere verloren allein in der Gemeinde Simbach am Inn ihre Häuser.

+++ 15.41 Uhr: Razzia bei Dating-Portal Lovoo +++

Wegen Betrugsverdachts beim Dating-Dienst Lovoo hat die Polizei zahlreiche Firmenräume und Privatwohnungen in Dresden, Berlin und Nürnberg durchsucht. Zwei Verdächtige wurden verhaftet, Unterlagen, Computer, Datenspeicher und Mobilfunktechnik sichergestellt, wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte. Das Unternehmen soll mit Fake-Profilen Nutzer in die Kostenfalle gelockt haben, vor allem Männer. Den drei Geschäftsführern und neun weiteren Lovoo-Mitarbeitern wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Ziel sei nicht die Abschaltung des Online-Portals, "sondern die Verhinderung krimineller Handlungen zu Lasten der Nutzer", so die Staatsanwaltschaft.

Lovoo bietet seinen Nutzern über eine App die Möglichkeit, interessen- und standortbezogen andere Leute kennenzulernen. Die Dienste sind nur teilweise kostenpflichtig. Laut Staatsanwaltschaft wurden Nutzer durch die gezielte Anlage falscher Profile dazu verleitet, kostenpflichtige Leistungen zu buchen. Laut Lovoo wird die App von mehr als 50 Millionen Menschen weltweit genutzt. 

+++ 15.31 Uhr: Türkei plant Maßnahmen gegen Deutschland +++

Nach der Völkermordresolution des Bundestags zu den Massakern an den Armeniern will die Türkei nach offiziellen Angaben Protestmaßnahmen gegen Deutschland ergreifen. "Die zuständigen Behörden, allen voran das Außenministerium, bereiten einen Aktionsplan vor", sagte der Sprecher von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, Ibrahim Kalin, bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz in Ankara.

Die vorgeschlagenen "Maßnahmen" würden dann dem Ministerpräsidenten und dem Präsidenten vorgelegt, erklärte Kalin. Details würden erst danach mitgeteilt. Die Türkei hatte vehement gegen die Bundestagsresolution protestiert.

+++ 14.14 Uhr: Pechstein droht Schuldenberg +++

Nach ihrer Niederlage vor dem Bundesgerichtshof kommen auf von Claudia Pechstein gewaltige Kosten zu. Als Verliererin der gesamten Prozessserie muss sie nicht nur sämtliche Anwalts- und Verfahrenskosten vor dem BGH, sondern auch in den beiden vorangegangenen Instanzen vor dem Landgericht München und dem Oberlandesgericht München zahlen. Diese Kosten werden auf 200.000 bis 300.000 Euro geschätzt.

Schon um ihren eigenen Anwalt vor dem BGH-Prozess finanzieren zu können, hatte die Eisschnellläuferin einen Aufruf gestartet, um durch Spenden 70.000 Euro aufzubringen. Für je 20.000 Euro bürgten damals die Gewerkschaft der Polizei/Bezirk Bundespolizei und die Fußballergewerkschaft FIFPro. "Wir stehen auch nach diesem Fehlurteil des BGH zu Claudia und werden unseren Verpflichtungen nachkommen", sagte Sven Hüber, Vizechef der Polizeigewerkschaft. Zugleich forderte er den Deutschen Olympischen Sportbund auf, sich nach der Entschuldigung bei Pechstein für die Fehlentscheidungen des Sports in Sachen der ungerechtfertigten Zwei-Jahres-Sperre auch an den finanziellen Folgen zu beteiligen.

+++ 13.10 Uhr: Singapur kappt Beamten Internetzugang +++

Der Stadtstaat Singapur kappt seinen mehr als 100.000 Regierungsbeamten den Internetzugang auf Arbeitscomputern. Es handele sich um eine Sicherheitsmaßnahme, die im Laufe der nächsten zwölf Monate umgesetzt werde, bestätigte die Infocomm-Behörde der Deutschen Presse-Agentur. "Das ändert nichts an der Arbeit der Beamten", fügte sie hinzu.

Die Zeitung "Straits Times" berichtete, dass damit das Weiterleiten von Arbeitsdokumenten an Unbefugte verhindert werden soll. Wer einen Internetzugang für die Arbeit brauche, bekomme ihn auf anderen Wegen. Internet sei zudem weiter auf Tabletcomputern oder Smartphones verfügbar, auf denen offizielle Email-Konten nicht zugänglich sind. 

+++ 12.11 Uhr: Hillary Clinton siegt im größten Vorwahlstaat Kalifornien +++

Hillary Clinton hat die Vorwahl der Demokraten in Kalifornien mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Das berichteten CNN und MSNBC. Der mit Abstand größte US-Vorwahlstaat mit vielen hundert Delegierten war zwischen Clinton und ihrem innerparteilichen Rivalen Bernie Sanders besonders hart umkämpft gewesen.

Die Ex-Außenministerin hatte sich bereits zuvor mit Siegen in New Jersey, New Mexico und South Dakota die für die Nominierung zur Kandidatin bei der US-Präsidentenwahl nötige Delegiertenzahl gesichert. Sanders gewann am Dienstag die Abstimmungen in North Dakota und Montana.

+++ 11.07 Uhr: New York benennt Straßenteil für eine Woche nach Muhammad Ali +++

Wenige Tage nach dem Tod von Muhammad Ali ist ein Straßenabschnitt in New York vorübergehend nach der Boxlegende benannt worden. Der Teil der 33. Straße, der an der berühmten Sporthalle Madison Square Garden vorbeiführt, heiße ab sofort eine Woche lang "Muhammad Ali Way", teilte das Rathaus mit. Der Name steht nun auf einem grünen Straßenschild an der Ecke der 7th Avenue.

Ali, der mit dem Namen Cassius Clay auf die Welt kam, war am vergangenen Freitag im Alter von 74 Jahren in der US-Stadt Phoenix gestorben. Einige seiner legendären Kämpfe in den 1960er- und 1970er-Jahren fanden im Madison Square Garden nahe dem Empire State Building statt.

+++ 10.55 Uhr: Anschlag auf Polizeihauptquartier in Türkei +++

Auf das Polizeihauptquartier in der südosttürkischen Stadt Midyat ist am Medienberichten zufolge ein Autobombenanschlag verübt worden. Zahlreiche Krankenwagen seien zum Anschlagsort in der Provinz Mardin geschickt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Über Opfer ist noch nichts bekannt. Auf Fernsehbildern waren schwer beschädigte Gebäude zu sehen. Rauch stieg auf.

Mardin ist eine mehrheitlich kurdische Provinz. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte. Erst gestern war in Istanbul ein Autobombenanschlag auf einen Bus mit Polizisten verübt worden, bei dem mindestens elf Menschen starben. Bislang ist unklar, wer hinter dem Attentat steckt.

+++ 10.39 Uhr: FPÖ ficht Präsidentenwahl an +++

Die FPÖ will nach Informationen der Nachrichtenagentur APA das Ergebnis der Präsidentenwahl in Österreich anfechten. Ihr Kandidat Norbert Hofer war bei der Stichwahl knapp dem unabhängigen Kandidaten Alexander Van der Bellen unterlegen. Die Rechtspopulisten kritisieren vor allem den Umgang mit der Briefwahl. Das Innenministerium hatte in mehreren Fällen festgestellt, dass Wahlbezirke die Auszählung der letztlich entscheidenden Briefwahlstimmen bereits am Wahlabend begonnen hatten.
Gesetzlich erlaubt ist diese Auszählung erst am Folgetag.

+++ 10.03 Uhr: Nicht einmal jeder zweite Beschäftigte erhält Urlaubsgeld +++

Nicht einmal jeder zweite Beschäftigte in Deutschland bekommt von seinem Arbeitgeber Urlaubsgeld. Das geht aus einer Online-Umfrage mit 6400 Befragten hervor, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlichte. Aktuell bekommen demnach noch 41 Prozent der Beschäftigten Zusatzleistungen für die "schönste Zeit des Jahres", 2013 waren es 47 Prozent. Der Anteil ist seit Jahren leicht rückläufig, die Höhe der Leistung stagniert in der Mehrzahl der Branchen, wie das WSI bei der Auswertung von Tarifverträgen aus 22 Branchen ermittelt hat.

+++ 9.47 Uhr: Bombendrohung: Passagiermaschine muss in Usbekistan notlanden +++

Wegen einer Bombendrohung ist eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Egyptair auf dem Flughafen der Stadt Urganch in Usbekistan notgelandet. An Bord des Fliegers sollen 118 Passagiere und 17 Crew-Mitglieder sein. Die Maschine war auf dem Weg von Kairo nach China.

+++ 9.25 Uhr: Blitz schlägt in Headset ein - Mann verletzt +++

Ein Mitarbeiter ist am Frankfurter Flughafen von einem Blitz getroffen und schwer verletzt worden. Der Blitz traf das Headset des 44-Jährigen, wie die Polizei in Frankfurt mitteilte. Der Mann stand auf dem Trittbrett eines Schleppfahrzeugs, das gerade eine Boeing 777 in Position brachte. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht.

+++ 8.26 Uhr: Taliban entführen und töten etliche Reisende +++

Die radikalislamischen Taliban haben in der afghanischen Nordprovinz Kundus und in der Ostprovinz Gasni wieder Reisende aus Fahrzeugen entführt. Laut Behörden töteten sie zwölf Menschen. Um die 40 könnten noch in den Händen der Taliban sein. Die genaue Zahl der Entführten ist allerdings unklar. Erst vor etwas mehr als einer Woche hatten die Islamisten in Kundus mehrere Busse angehalten und zunächst mehr als 180 Geiseln genommen. Viele wurden schnell wieder freigelassen, aber zehn Menschen erschossen die Taliban am Straßenrand, zwei weitere töteten sie kurz darauf. Acht Geiseln sind weiterhin in ihren Händen. Die Taliban behaupten, die Geiseln seien Soldaten, die Regierung bestreitet das.

+++ 8.15 Uhr: Trotz Hillary-Sieg: Sanders gibt nicht auf +++

Obwohl Hillary Clinton die Schwelle für die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten deutlich überschritten hat, will ihr Konkurrent Bernie Sanders nicht aufgeben. "Wir werden weiter darum kämpfen, die Vorwahl in Washington am nächsten Dienstag zu gewinnen", sagte Sanders am Dienstagabend (Ortszeit) im kalifornischen Santa Monica. Damit führt er seinen Wahlkampf fort. Clinton hatte sich zuvor mit Siegen in drei Vorwahlstaaten die für die Nominierung nötige Delegiertenzahl gesichert. Beim Nominierungsparteitag benötigt sie nun noch Stimmen der sogenannten Super-Delegierten, die nicht an die Vorwahl-Ergebnisse gebunden sind. (Mehr dazu: Hillary Clinton schreibt Geschichte)

+++ 7.30 Uhr: Aufhebung der Immunität türkischer Abgeordneter in Kraft +++

Auf Betreiben des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan ist die Immunität von mehr als einem Viertel der Abgeordneten im türkischen Parlament aufgehoben worden. Durch die Veröffentlichung im Amtsblatt ist die international kritisierte Verfassungsänderung am Mittwoch in Kraft getreten. Die Maßnahme betrifft zwar Abgeordnete aller Parteien im Parlament, richtet sich aber vor allem gegen die pro-kurdische HDP. Erdogan wirft den HDP-Abgeordneten vor, Sprachrohr der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu sein. Er hatte ausdrücklich dazu aufgerufen, ihre Immunität aufzuheben.

+++ 7.23 Uhr: Kolumbien erreicht Viertelfinale der Copa America +++

Kolumbien hat bei der Copa America Centenario in den USA als erstes Team das Viertelfinale erreicht. Der Weltranglisten-Dritte gewann am Dienstag (Ortszeit) im Rose Bowl von Pasadena gegen Paraguay mit 2:1 (2:0). Für Kolumbien war es nach dem 2:0 zum Turnierauftakt gegen die USA der zweite Sieg. Carlos Bacca und Stürmerstar James Rodriguez sorgten für eine 2:0-Pausenführung. Victor Ayala konnte für stark aufspielende Paraguayer nur noch verkürzen.

+++ 7.04 Uhr: Jeder Dritte will Public Viewing meiden +++

Die Angst vor Terrorattacken wirkt sich auch auf die Party-Kultur während der am Freitag beginnenden Fußball-EM aus. Knapp ein Drittel (30 Prozent) der an Fußball interessierten Erwachsenen wird aus Furcht vor Anschlägen öffentliche Plätze meiden und die Spiele nicht auf Großleinwänden verfolgen. Die Mehrheit (59 Prozent) will sich den Spaß am Public Viewing allerdings nicht verderben lassen, wie eine am Freitag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov ergab. Elf Prozent der Befragten machten keine Angaben.

+++ 6.45 Uhr: Chinesische und US-Flieger kommen sich gefährlich nah +++

Über dem Ostchinesischen Meer ist es zu einem neuen Luftzwischenfall zwischen einem chinesischen Kampfjet und einem amerikanischen Aufklärungsflugzeug gekommen. Das US-Pazifikkommando sprach am Mittwoch in einer Mitteilung von einem "unsicheren" Abfangmanöver des chinesischen Piloten. Er sei im internationalen Luftraum mit hoher Geschwindigkeit angeflogen und bis auf 30 Meter an das US-Flugzeug vom Typ RC-135 herangekommen. Es war der zweite Zwischenfall dieser Art in nur drei Wochen über den umstrittenen Meeresgebieten. Das US-Aufklärungsflugzeug sei auf einem "Routineeinsatz" gewesen, als insgesamt zwei chinesische Kampfflieger vom Typ J-10 aufgetaucht seien, berichtete Dave Benham vom US-Pazifikkommando. "Eines der beiden abfangenden chinesischen Jets hatte eine übermäßig schnelle Annäherung auf das RC-135-Flugzeug", sagte der Sprecher.

+++ 6.40 Uhr: Wetterdienste warnen vor neuen Unwettern +++

Die Unwetter-Gefahr ist deutschlandweit nicht gebannt. Meteorologen warnen am Mittwoch vor neuem heftigen Starkregen und Hagel. Nachdem offenbar ein Tornado über Hamburg hinweggefegt war, und dort schwere Schäden hinterließ, verlagert sich die Gewitter-Gefahr nun mehr nach Süden. In Hamburg kippten zahlreiche Bäume um, Dächer wurden abgedeckt. Erst am Mittwoch würde mit Fortsetzung der Aufräumarbeiten die ganze Zerstörung sichtbar, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Besonders Baden-Württemberg, Saarland und der westliche Landesteil Bayerns müssten sich nun auf erneuten Starkregen einstellen, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwochmorgen. Lokal seien wieder starke Niederschläge von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit möglich - laut DWD an manchen Orten ein vergleichbarer Wert zu den vergangenen Tagen. (Mehr dazu: Tornado wütet in Hamburg - Feuerwehr im Ruhrgebiet im Dauereinsatz)

Hillary Clinton

"Es ist das erste Mal in der Geschichte unseres Landes, dass eine Frau die Kandidatin einer großen Partei sein wird", so Clinton nach ihrem Wahlsieg im Bundesstaat New Jersey


+++ 6.29 Uhr: Clinton feiert den Sieg im demokratischen Vorwahlkampf +++

Nach einem mehr als viermonatigen Vorwahlkampf hat sich Hillary Clinton zur Siegerin und damit zur Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten erklärt. Sie gewann mit großer Mehrheit die Vorwahl im US-Bundesstaat New Jersey und auch in New Mexico, außerdem führte sie in South Dakota und Montana. Damit kann sie bei den gebundenen Delegierten von ihrem Kontrahenten Bernie Sanders nicht mehr eingeholt werden, der am Dienstag zunächst nur in North Dakota einen Punktsieg landen konnte. "Es ist das erste Mal in der Geschichte unseres Landes, dass eine Frau die Kandidatin einer großen Partei sein wird", sagte sie nach ihrem Wahlsieg im Bundesstaat New Jersey auf einer Kundgebung in New York unter dem Jubel Tausender Anhänger. Clinton ist jedoch weiterhin auf ungebundene Super-Delegierte angewiesen, die ihre Meinung prinzipiell ändern können. (Mehr dazu: Hillary Clinton schreibt Geschichte)

mad/dho/amt/nik / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.